Oldenburg Die EWE Baskets Oldenburg haben sich durch eine schwierige und intensive Auftaktpartie gebissen und sind mit einem Heimsieg in die neue Saison der Basketball-Bundesliga gestartet. Gegen s.Oliver Würzburg gewann die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic am Donnerstagabend in der nicht ganz ausverkauften großen EWE Arena mit 90:82 (48:43). Mit dem Sieg haben die Oldenburger vor der Achtelfinal-Partie im BBL-Pokal bei den Merlins Crailsheim an diesem Sonntag (15 Uhr) erst einmal Selbstvertrauen getankt - auch wenn zu Beginn der noch jungen Spielzeit nicht gleich alles rund lief.

„Größtenteils können wir mit dem Start zufrieden sein. Aller Anfang ist schwer, einige Spieler haben noch nicht den BBL-Rhythmus. Aber wir haben teilweise schon gut zusammengespielt“, fasste Baskets-Zugang Robin Amaize, der elf Zähler zum Sieg beisteuerte, zusammen.

Vor 5244 Zuschauern in der großen Arena starteten die Baskets mit der gleichen Formation wie schon im Testspiel gegen die Baskets Bonn. Kevin McClain begann auf der Shooting-Guard-Position. Nationalspieler Karsten Tadda nahm zunächst auf der Bank Platz. Neben den Deutsch-Amerikaner McClain gesellten sich Spielmacher Braydon Hobbs, Kapitän Rickey Paulding, Philipp Schwethelm und Rasid Mahalbasic. McClain war es auch, der mit seinem verwandelten Dreipunkte-Wurf die ersten Zähler auf die Anzeigetafel brachte. Die Oldenburger zogen in der Folge auf 10:4 (4. Spielminute) davon, doch Würzburg arbeitete sich Punkt für Punkt zurück und verkürzte auf 16:13 (6.). Bei den Oldenburgern schlichen sich phasenweise immer wieder kleine Unkonzentriertheiten (Fehlpässe, Ballverluste) ein, die sich bis zum Ende der Partie wie ein roter Faden durch das Baskets-Spiel zogen. Da aber auch bei den Gästen noch nicht alles zusammen lief, blieb das erste Viertel ausgeglichen (21:21).

Im zweiten Abschnitt spielten sich die Baskets früh eine Sieben-Punkte-Führung heraus (30:23/12.). Hobbs führte die Offensive der Oldenburger unaufgeregt und hatte dabei immer wieder den Blick für den freien Mitspieler, ließ es sich aber auch nicht nehmen, freie Würfe von der Dreierlinie zu verwandeln. Doch auch die Würzburger, die mit ihren flinken Spielern viel Tempo auf das Parkett brachten, ließen den Ball gut laufen und blieben so in Schlagdistanz (34:29/14.). Und so blieb es weiterhin eine muntere Partie, in der sich kein Team entscheidend absetzen konnte (48:43).

Auch nach der Halbzeitpause blieb es eng. Zahlreiche Führungswechsel prägten die Begegnung. Drei Minuten vor der Viertelpause spielten sich die Baskets eine kleine Mini-Führung heraus (65:59/27.), die die Oldenburger bis zum Ende des dritten Abschnittes verteidigten (68:63).

Im letzten Viertel gingen die Würzburger gleich aggressiv zu Werke und setzten Gerry Blakes, der in dieser Phase für Hobbs auf der Spielmacher-Position agierte, früh unter Druck. Durch diese taktische Maßnahme von Gäste-Coach Denis Wucherer, kam Würzburg wieder heran (70:67/32.). Doch in den letzten Minuten spielten die Baskets ihr Routine aus, hatten aber auch Glück, dass Würzburg durch zahlreiche Fehler in der Schlussphase wichtige Zähler liegen ließ. Bester Werfer bei den Oldenburgern war Mahalbasic mit 16 Punkten.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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