FRANKFURT /OLDENBURG In Frankfurt verpassten die EWE Baskets erneut die Anfangsphase. Zudem macht sich Unmut unter den Fans breit.

Von Florian Wittig

und Oliver Schulz FRANKFURT/OLDENBURG - Unter den Anhängern der EWE Baskets rumort es. In ihrer tiefen Enttäuschung über die verkorkste Bundesliga-Rückrunde lassen sich die echten Fans auch nicht vom vierten Playoff-Einzug der Basketballer hintereinander trösten. „Die Stimmung war Ostersonntag auf dem Nullpunkt“, bekannte Peter Mydla, Sprecher des Baskets-Fanclubs „Flying Moins“, nach der desolaten Leistung beim 58:70 (27:44) gegen die Skyliners Frankfurt.

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Für die Oldenburger war es die neunte Niederlage in den vergangenen zehn Liga-Partien. Als Tabellenachter hat sich das von Don Beck trainierte Team nur dank des besseren Direktvergleichs mit dem TBB Trier durchgesetzt, der als Neunter die Finalrunde verpasste. Im Viertelfinale müssen die Baskets am Montag, 1. Mai (18 Uhr), zum ersten Playoff-Spiel bei Hauptrundensieger Alba Berlin antreten. Am Donnerstag, 4. Mai (voraussichtlich 19 Uhr), haben die Oldenburger in der EWE-Arena zumindest einmal Heimrecht. Drei Tage später (Sonntag, 7. Mai/18 Uhr) droht in der Berliner Max-Schmeling-Halle die dritte „Nullnummer“ hintereinander. 2004 und 2005 waren die Baskets mit 0:3 früh an Bamberg gescheitert.

Sicher ist, dass die Heimpartie in der ausverkauften Arena stattfinden wird. In welcher Stärke die Fans die Reise nach Berlin antreten, hängt auch von einem Gespräch mit der Geschäftsführung ab, um das die „Flying Moins“ für die kommenden Tage gebeten haben. „Im letzten Viertel haben einige unserer etwa 50 mitgereisten Fans den Block verlassen, weil sie nicht mehr mitansehen konnten, was das Team geboten hat“, berichtete Mydla. Das sei ihnen als mangelnde Unterstützung ausgelegt worden. Und weiter: „Kritik am Baskets-Team ist nicht gewünscht“.

Vor 4370 Zuschauern in der Ballsporthalle bekamen die Oldenburger sofort den Erfolgswillen der Gastgeber zu spüren, deren sportlicher Abstieg nur mit dem Sieg vermeidbar war. Mit dem 8:0- Lauf verliehen die Hessen ihrem Vorhaben Ausdruck. Die Baskets benötigten vier Minuten zum ersten Korberfolg durch Kristaps Valters. Am Viertelende hatten die Skyliners doppelt so viele Punkte verbucht (26:13/10. Minute) – wieder mal hatten die Baskets eine Partie früh verloren.

„Ausschlaggebend war unsere miserable Freiwurfquote von 38 Prozent. Außerdem erwischten unsere Schützen einen rabenschwarzen Tag. Tyron McCoy und Bill Edwards wurden immer wieder in gute Wurfpositionen gebracht, die sie jedoch mit beeindruckender Regelmäßigkeit verweigert haben“, meinte Becks Assistent Ralph Held. Der Treff-sicherheit von Franklin (22 Punkte/5 Dreier) und Roller (18) hatten die Oldenburger nichts entgegenzusetzen.

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