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Oldenburg /Bremen Wie trainiert man eigentlich für Extrem-Hindernisläufe? Da gibt es, je nach Ambition und Anspruch, ganz unterschiedliche Ansätze. Manche laufen einfach nur und probieren sich zum Spaß an so einem Hindernisrennen. Andere bereiten sich speziell darauf vor. Wie die Oldenburger Gruppe „Sportskanonen OL“, wie sie sich auf Instagram nennen. Die jungen Männer und Frauen haben sich im Sommer zufällig gefunden und nun am Sonntag erfolgreich am „Getting Tough“ im thüringischen Rudolstadt teilgenommen.

Läufe in der Region

Im Nordwesten gibt es einige Extrem-Hindernisläufe. Hier ein Überblick:

Giants Run in Wingst. Datum: 1. Juni 2019. Streckenlängen: 9 km, 18 km oder 27 km.

Vull Wat Manns Loop in Leer-Logabirum. Datum für 2019 steht noch nicht fest.

Airborne Fit-Run in Oldenburg-Bümmerstede (Truppenübungsgelände). Datum: 7. September 2019. Strecken: 10 und 20 km.

Crow Mountain Survival in Bremen. Datum: 22. September 2019. Strecken: 5 km, 10 km und 15 km.

Immer Extrem in Ganderkesee-Immer. Datum: Wahrscheinlich Oktober 2019. Strecken: 4 km und 12 km.

    www.giantsrun.com

    www.vull-wat-manns-loop.de

    www.airborne-fit-run.com

    crow-mountain-survival.de

    www.immer-extrem.de

Huntebrücke, Osenberge, Tweelbäker See - auch im Winter

Vorbereitet hatten sie sich in Oldenburg: „Wir sind bei Wind und Wetter in ganz Oldenburg unterwegs: an der Huntebrücke, den Osenbergen, an und in der Hunte, im Tweelbäker See zum Beispiel“, erzählt Melanie Kühtmann, Fitnesstrainerin aus Oldenburg. Zur Vorbereitung auf den Lauf über 24 Kilometer, 1000 Höhenmetern und zahlreichen Hindernissen – unter anderem Wassergräben, in denen man komplett untertauchen muss – ging es auch im November mitunter in den See. Auch einiges an Equipment hat die Gruppe gesammelt: „Mittlerweile haben wir uns einiges an Dingen zusammen gesammelt, zum Beispiel Auto- und Traktorreifen, Sandsäcke und TRX Bänder“, sagt Kühtmann.

Der Lauf in Thüringen hat es den Oldenburgern angetan: „Der sogenannte Walk of Fame, der Teil mit vielen Hindernissen, hat mich am Schluss ganz schön an meine Grenzen gebracht. Ohne mein Team hätte ich das nicht geschafft“, sagt Kühtmann stolz über den geschafften Lauf.

Mit Bleiweste und Liegestützen zum Woldsee

In den vergangenen Jahren nahm auch die Gruppe „Ertelts Jünger“ aus Oldenburg am „Getting Tough“ und anderen Extremläufen teil. Die „Jünger“ nutzten den Woldsee zur Abhärtung, die Studenten liefen von der Uni aus dorthin, machten unterwegs Liegestütze – und trugen dabei eine Bleiweste. Sie benannten sich nach ihrem Professor Thomas Ertelt, der den „Getting Tough“ mitorganisiert.

Lesen Sie auch: Im Team quält es sich leichter - Ertelt’s jünger trainieren für Extrem-Hindernislauf

In Bremen haben Tim Krüger und Gerrit Lubitz beim ATS Buntentor eine Hindernislauf-Gruppe initiiert. Diese trainiert dort nicht nur regelmäßig und nimmt an Wettbewerben teil, sie haben sich auf ihrem Trainingsgelände am Werder-See sogar einen Trainingsparcours mit Hindernissen gebaut.

Lesen Sie auch: Ran, Drauf, drüber, drunter – Bremer Hindernisläufer bauen sich Trainingsparcours

Container und Holzwände zum Drüberklettern, Strickleitern und Seile, Rohre zum Durch- und Netze zum Drunterkriechen, „Monkey-Bars“ (ein Gerüst zum Hangeln), und die „Snake“: mehrere Holzstämme in zwei Metern Höhe, wobei die Läufer über den ersten drüber, unter dem zweiten drunter durch, über dritten wieder drüber müssen – und so weiter. Seit 2017 gibt es auf der Runde einen Wettkampf, den „Crow Mountain Survival“.

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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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