Oldenburg Als gegen 22.30 Uhr der Klassiker „Celebration“ aus den Arena-Lautsprechern ertönte, war die Zeit zum Feiern gekommen. Die Stimmung in der Halle hatte ihren Höhepunkt erreicht. Und die vier Mädels der TG Bad Zwischenahn genossen sichtlich ihre Siegerrunde. Leonie Böttcher mit Valentino la Vida, Ida Reich mit Cato, Natalie Stäuber mit Mr. Peabody und Tomke Kahlen mit Chicago Hope war zuvor in der Mannschafts-Dressurprüfung der Klasse A* auf ihren Vierbeinern eine „Kür wie aus einem Guss“ gelungen.

Ob Schritt, Trab, Galopp oder Übergänge: Das Quartett der TG Bad Zwischenahn mit Teamchefin Jantje Gerdes-Fürup spulte das Programm harmonisch, geschmeidig und überaus sehenswert herunter und gewann damit zum zweiten Mal in Folge die Mannschaftsdressur beim Agravis-Cup in Oldenburg. Wie das Publikum so waren auch die Richter von der Vorstellung überzeugt, vergaben hohe Noten, die letztlich mit einer Notensumme von 17,30 (A-Note: 8,5, B-Note: 8,8) zum klaren Sieg vor den Teams des RV Heiligenfelde (16,70) und RV Graf von Schmettow (16,20) führten.

„Alle vier haben einen wirklich guten Grundsitz und das zeigt sich in der Ausführung der Lektion und an den Pferden“, kommentierte der Richter der Kür, Heinz-Holger Lammers. Anders als im Vorjahr, als das TG-Quartett ausschließlich auf vier Großpferden gestartet war, hatte Gerdes-Fürup in diesem Jahr drei Ponys und ein Pferd für die Titelverteidigung aufgeboten.

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Wie schon in den Vorjahren avancierte die Kür der Vereinsmannschaften zum Publikums- und Teilnehmermagnet. Gleich 16 Teams, zwei mehr als 2018, traten in der großen EWE-Arena an. „Auch diese Zahl unterstreicht, zu welchem Stellenwert sich die Mannschafts-Kür entwickelt hat“, freute sich Turnierchef Dr. Kaspar Funke über den Auftritt.

Für viel Aufmerksamkeit hatten auch die Hövener Jungs gesorgt. Das Männer-Quartett des RV Höven in der Besetzung Linus Richter, Malte Thienel, Lasse Thormählen und Marc Wieting trat in Oldenburg letztmalig mit einer selbst eingesungenen Eröffnungsmusik an. Mit einer Gesamtnote von 16,10 kam das Team von Mannschaftsführerin Kerstin Wietung auf einen guten vierten Platz.

„Das hat echt Spaß gemacht, aber langsam sitzt das Jackett enger und es gibt noch andere Ziele“, meinte Marc Wieting unter dem Beifall des Publikums. Der RV Höven hat die Teamdressur in Oldenburg viele Jahre dominiert. In Linus Richter stand auch der Rasteder Landesmeister in der L-Vielseitigkeit im Team. Überhaupt bestand das Quartett vorwiegend aus Spring- und Vielseitigkeitsreitern.

Die bei den Fans und Vereinen beliebte Publikumswertung sicherte sich der RFV Leer-Bingum. Bis auf mehr als 106 Dezibel schnellte das „Applausometer“ hoch und bescherte dem Verein einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für die Jugendarbeit. Zuvor hatten die Ostfriesen 5000 Euro beim Reitsportförderpreis der GVO Oldenburg abgestaubt – bei so einem Geldsegen ließ sich nur Platz zehn (Note 15,70) in der Kürwertung gut verschmerzen.

Otto-Ulrich Bals Autor
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