Oldenburg Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl räumt beim Oldenburger Agravis-Cup weiter kräftig ab. Nachdem die 31-Jährige am Freitag bereits den Grand Prix de Dressage und den Louisdor-Preis gewonnen hatte, holte sie sich auch am Samstag den Sieg in der wichtigsten Dressurprüfung des Tages, dem Grand Prix Special. Bredow-Werndl kam auf ihrem 16-jährigen Hengst Unee BB auf 76,314 Prozentpunkte und verwies die Engländerin Lara Butler (74,294 auf Rubin al Asad) und Charlott-Maria Schürmann (72,157 auf Burlington FRH) auf die Plätze zwei und drei. Die Siegerin strich ein Preisgeld von 3500 Euro ein.

Ein starkes Teilnehmerfeld bei den Springreitern sorgte indes am Samstagnachmittag für eine voll besetzte große EWE-Arena. Beim Drei-Sterne-Weltranglistenspringen um den Preis der Agravis reihten sich nationale und internationale Spitzenreiter aneinander.

Nur sieben der 44 Starter schafften es fehlerfrei durch den äußerst anspruchsvolles Parcours im Umlauf und qualifizierten sich so für das anschließende Stechen. Dort zeigte der 33-Jährige Philip Rüping, der für den Stall Schockemöhle sattelt, den rasantesten Ritt, blieb auf Messenger in 33,66 Sekunden fehlerfrei und feierte so den Sieg. Nur ganz knapp musste sich der ebenfalls fehlerfreie Ire Cameron Hanley auf Quirex in 33,72 Sekunden geschlagen geben. Auf Rang drei landete die Schwedin Nicole Persson (0/34,36).

Am späten Freitagabend hatte es im Preis der Oldenburger Wirtschaft einen niederländischen Doppelerfolg gegeben. Robert Vos auf Carat setzte sich vor Gert-Jan Bruggink auf Vampire durch. Dritter und erster Deutscher wurde Jens Baackmann auf Quantara S.

Lars Blancke
Redakteur
Sportredaktion

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