Cortina D’ampezzo /Wengen Viktoria Rebensburg genoss den Sieg bei der WM-Generalprobe äußerlich ruhig, bei Felix Neureuther dagegen brach die Freude nach dem Erfolg beim Klassiker lautstark heraus. Zwei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt jubelten die deutschen Alpinen zuletzt wie in den goldenen 90ern. Wie durch die Olympiasieger Markus Wasmeier und Katja Seizinger vor 21 Jahren fuhr der Deutsche Skiverband (DSV) am Sonntag wieder je einen Männer- und Frauen-Erfolg an einem Tag ein.

„Das sind ganz besondere Wochenenden für uns, da gehen Träume in Erfüllung“, sagte Alpindirektor Wolfgang Maier nach den Siegen von Cortina und Wengen. Neureuther musste nach dem Slalom-Coup von Wengen, wo sein Vater Christian 1973 und 1974 als Sieger gefeiert wurde, tief berührt kräftig durchschnaufen. „Jetzt haben der Papa und ich gemeinsam Kitzbühel gewonnen, Garmisch gewonnen, hier gewonnen. Er hat natürlich noch mehr Siege, aber es macht schon sehr stolz als Familie“, bekannte der 28-Jährige. Rebensburg (23) jubelte in Cortina d’Ampezzo über den zweiten Super-G-Sieg ihrer Weltcup-Karriere.

Den deutschen Abfahrern fehlte am Wochenende ein Erfolgserlebnis. Beim Sieg des Italieners Christof Innerhofer in Wengen war Andreas Sander auf Rang 32 der beste Deutsche. Der Franzose Johan Clarey stellte mit 161,90 Stundenkilometern einen Geschwindigkeitsrekord im Weltcup auf.

Unterdessen feierten die deutschen Biathletinnen zum Abschluss des Weltcups in Antholz den ersten Staffelsieg seit dem WM-Titel 2012. Bei der WM-Generalprobe setzten sich Franziska Hildebrand, Miriam Gössner, Nadine Horchler und Andrea Henkel über die 4 x 6 Kilometer vor Russland und Frankreich durch. Die Männer kamen ohne die Stammkräfte Andreas Birnbacher und Simon Schempp nicht auf das Podest. Florian Graf , Erik Lesser, Arnd Peiffer und Johannes Kühn mussten sich beim Sieg der Franzosen mit Rang sieben begnügen.

Auf Rang drei landete derweil Skispringer Andreas Wank beim Weltcup in Sapporo. Der 24-Jährige musste sich auf der Großchance dem Tschechen Jan Matura und Robert Kranjec aus Slowenien geschlagen geben.

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