München /Vechta Die beeindruckende Saison von Basketball-Bundesligist Rasta Vechta ist am Samstagabend im Auswärtsspiel beim großen Favoriten Bayern München zu Ende gegangen. Der von Pedro Calles trainierte Aufsteiger verlor das dritte Playoff-Halbfinalspiel gegen den Titelverteidiger mit 80:95 (41:49) und unterlag in der Serie mit 0:3. Die Münchner stehen damit als erster Finalist fest, für Vechta beginnt die Sommerpause.

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Die Rasta-Fans hatten ihr Team am vergangenen Dienstag nach der Heimniederlage gegen die Münchner im zweiten Spiel euphorisch gefeiert, da viele Anhänger ahnten, dass dies der letzte Heimauftritt ihrer Mannschaft in dieser denkwürdigen Saison gewesen sein könnte. Am Samstag stemmten sich die Spieler von Calles nach Kräften gegen diesen Trend, sie wollten ein viertes Spiel und somit ein zweites Heimspiel erzwingen. Nachdem der FC Bayern das erste Viertel mit 29:12 für sich entschieden hatte, gewann Rasta das zweite Viertel mit 29:20, in Summe ergab das einen Halbzeit-Rückstand von acht Punkten (41:49). Als besonders treffsicher präsentierte sich dabei TJ Bray, der auch bei Spielende mit 38 Punkten bester Werfer bei Rasta war. Der US-Amerikaner wird in der neuen Saison womöglich sehr regelmäßig in München spielen, nach Medienberichten steht er vor einem Wechsel zum FC Bayern. Am Samstag stellte er ausgerechnet gegen seinen möglichen künftigen Arbeitgeber einen persönlichen Rekord auf. Mit seinen 38 Punkten übertraf er seinen Bestwert aus dieser Saison, der zuvor bei 36 Zählern gelegen hatte (aufgestellt im Spiel gegen Weißenfels am 20. Oktober 2018).

Nach dem Seitenwechsel zogen die Münchner dann binnen weniger Minuten auf 20 Punkte davon. Und obwohl Calles dieses Mal personell mehr Möglichkeiten als in den Partien zuvor hatte und insgesamt zehn Spieler einsetzte, kam der Aufsteiger am Ende einer kräftezehrenden Saison nicht mehr heran.

Vor 6102 Zuschauer hatten Münchner in Danilo Barthel und Vladimir Lucic ihre besten Werfer (beide 17). Im Finale trifft das Team auf die EWE Baskets Oldenburg oder Alba Berlin. In der Halbfinale-Serie dieser beiden Teams führt Berlin mit 2:0, das dritte Spiel findet an diesem Sonntag (15 Uhr/Sport 1) in Oldenburgs großer Arena statt.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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