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Unfall In Richtung Hamburg
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MAR DEL PLATA Dominator VW hat der Rallye Dakar zwar den Rücken gekehrt. Doch auch der neue Platzhirsch kommt aus Deutschland. Das X-raid-Team von Sven Quandt aus dem hessischen Trebur will mit Rekordsieger Stéphane Peterhansel in die Fußstapfen der zuletzt dreimal siegreichen Wolfsburger treten, muss sich an den Rollenwechsel vom Jäger zum Gejagten aber erst noch gewöhnen.

„Wir wollen gewinnen“, sagt Teamchef Quandt selbstbewusst vor dem Start der Wüstenrallye am 1. Januar 2012 im argentinischen Mar del Plata, von wo der Rallye-Tross über 8377 Kilometer quer durch Südamerika erstmals in die peruanische Hauptstadt Lima zieht. „Alle sagen, wir sind die Favoriten“, sagt Quandt, „hoffentlich sind wir das auch“.

Respekt hat der 55-Jährige vor der Menge der Jäger – allen voran Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah (Katar) und Giniel de Villiers (Südafrika) mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof), das Siegerpaar von 2009. „Je mehr Teams vorne dabei sind, desto schwieriger wird es. Alle werden uns jagen, das wird harte Arbeit“, sagt Quandt, der als Teamchef des einstigen Mitsubishi-Werksteams schon zwei Dakar-Siege des insgesamt neunmal siegreichen Franzosen Peterhansel (sechsmal Motorrad, dreimal Auto) miterlebt hat.

Von Zitzewitz folgte seinem Freund de Villiers von VW zu einem Team aus Südafrika. „Es ist professioneller, als ich erwartet hatte“, sagt der Karlshofer über den von Toyota Südafrika unterstützten Rennstall: „Die Aufbruchstimmung und der absolute Wille, etwas Überraschendes zu leisten, sind geradezu greifbar.“

Mit einem 300 PS starken Toyota Hilux und ihrer Erfahrung sind de Villiers/von Zitzewitz ebenso für Achtungserfolge gut wie Al-Attiyah, der sich wenige Wochen vor Beginn der Rallye noch einen Hummer H3 im Team von Nascar-Star Robby Gordan (USA) gesichert hat.

Außer Argentinien und Chile steht diesmal auch Peru auf dem Streckenplan, als insgesamt 27. Land in der Dakar-Geschichte. Insgesamt sind 465 Starter eingeschrieben, 218 Motorräder, 171 Autos und 76 LKW. Für die Autos stehen in den 14 Etappen 4161 Wertungskilometer auf dem Programm.

Die Rallye wurde bis 2007 in Afrika gefahren. Das Rennen fiel 2008 wegen Sicherheitsbedenken in Nordafrika aus und wird seit 2009 in Südamerika ausgetragen.

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