Göttingen Immer mehr Kinder und Jugendliche werden beim Trampolinspringen schwer verletzt. „Die Zahl der Verunglückten steigt von Jahr zu Jahr“, sagt der Unfallchirurg Christopher Spering von der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Der Hauptgrund aus seiner Sicht: „Die Gefahr beim Trampolinspringen wird unterschätzt.“

Absolute Unfallzahlen für ganz Deutschland hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) nicht. Bereits 2014 hatte aber eine exemplarische Untersuchung in einer Klinik gezeigt, dass sich die Zahl der Trampolinunfälle dort innerhalb von 15 Jahren mehr als verdreifacht hat.

Grund sei einerseits die immer weiter steigende Zahl von Trampolinen, sagt Spering. Kindern und deren Eltern sei aber auch vielfach leider nicht bewusst, dass ein Trampolin kein Spiel-, sondern ein Sportgerät ist. Problematisch werde es, wenn mehrere gleichzeitig auf dem Trampolin springen. Wenn ein kleines und ein großes Kind gemeinsam springen, könne es wegen des Gewichtsunterschieds zu einem Katapult-Effekt kommen, der für die Kleinen gefährlich enden könne.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.