OLDENBURG Einen Auftakt nach Maß legte am Donnerstag beim Aufgalopp der Internationalen Oldenburger Pferdetage Jana Wargers hin. Die 18-Jährige aus Greven siegte in einer Springprüfung der Klasse S in der Young Masters League auf ihrem 18-jährigen Oldenburger Wallach in einem Nullfehlerritt in 47,73 Sekunden. Jeldrik Krüger (RuF Wolfshagen) auf Tough Cookie und Daniel Oppermann (RV Hofgeismar) auf Champus hatten in 48,43 bzw. 49,00 Sekunden das Nachsehen und mussten sich mit den Plätzen zwei und drei begnügen.

Den Tag der jungen Reiter beendeten später die Teilnehmerinnen der Dressurprüfung der Klasse S für den U-25-Nachwuchs. In der Intermediare II siegte Fabienne Lütkemeier vom RFV Paderborn auf D’Agostino mit 1285 Punkten. Alle Aktiven zollten dem neuen Hallenboden Lob, der denen bei anderen hochkarätigen europäischen Turnieren in nichts nachsteht.

Für Jana Wargers war es der erste Start im European Youngster Cup überhaupt. Mit ihrem zweiten Pferd Quadros hatte die junge Amazone, die bereits ihren 23. Sieg in einem S-Springen erringen konnte, in der gleichen Prüfung zuvor nur einen Abwurf. Nun wird sich die Grevenerin auf das zweite Springen in der Young Masters League an diesem Freitag ab 13 Uhr vorbereiten. „Mein großes Ziel ist natürlich, das Finale in Frankfurt zu erreichen, das im Dezember stattfindet“, so die glückliche Siegerin, die im vergangenen Jahr das Goldene Reitabzeichen bekommen hat. Den Start im Finale könnte sie mit einem Sieg an diesem Sonnabend in der abschließenden Springprüfung in der Young Masters League erreichen. Der European Youngster Cup wird in dieser Saison erst zum zweiten Mal ausgetragen. Bei der Premiere dieses Nachwuchswettbewerbes siegte im vergangenen Jahr die US-Amerikanerin Lucy Davis.

Fabienne Lütkemeier, 21-jährige Tochter der Dressurreiterin Gina Capellmann-Lütkemeier, zeigte sich nach ihrem Siegesritt in der Dressurprüfung unter den Augen ihrer Mutter glücklich: „Für mich war wichtig, dass ich mich für den Grand Prix de Dressage am Freitag qualifizieren konnte.“ Auf dem zweiten Platz folgte die Dänin Lisbeth Seierskilde auf Jonstrupgärdens Raneur (1278).

Großes Lob spendete der niederländischen Richter Ghislain Fourage dem neuen Wettbewerb: „Der Weg vom jungen Reiter bis zum Grand Prix ist weit. Da sind solche Prüfungen einfach wichtig.“

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