Mainz Danny Latza hat den Hamburger SV mit dem ersten Dreierpack seiner Karriere zurück in die Krise geschossen. Nach zwei Siegen in Folge und insgesamt vier Partien ohne Niederlage unterlag der Hamburger SV am 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga 1:3 (1:1) beim FSV Mainz 05. Während das Stühlerücken in der Chefetage nicht spurlos an den HSV-Profis vorübergegangen ist, hat sich der FSV nach drei Pleiten in Folge aus der Krise befreit.

Latza entschied das Spiel mit seinen ersten Bundesligatoren (35., 56. und 67.) fast im Alleingang zugunsten der Mainzer. Daran änderte auch der Treffer von Bobby Wood (21.) nichts.

Unter der Woche war Heribert Bruchhagen als Nachfolger von HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer installiert worden. Karl Gernandt trat kurz darauf als Aufsichtsratsvorsitzender zurück. Um das Chaos perfekt zu machen, bleibt Beiersdorfer bis zum Jahresende Sportchef. Bruchhagen reiste nicht mit nach Mainz. Stattdessen war der neue Klubchef für den Pay-TV-Sender Sky in Wolfsburg im Einsatz.

Die 30.179 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen in der Anfangsphase eine umkämpfte Partie ohne echte Höhepunkte vor den Toren. Nur der Mainzer Angreifer Jhon Córdoba (14.) und FSV-Kapitän Stefan Bell (17.) sorgten mit zwei Kopfbällen für ein wenig Gefahr.

Die Mainzer, die ohne Niko Bungert und den gesperrten Jean-Philippe Gbamin auskommen mussten, machten zu wenig aus ihrer Feldüberlegenheit. Die defensiv eingestellten Hamburger, bei denen die gesperrten Johan Djourou und Lewis Holtby fehlten, brachten in der Offensive so gut wie nichts zustande.

Um so erstaunlicher war die Führung durch Wood. Der sehenswerte Distanzschuss des US-Amerikaners war die erste nennenswerte Angriffsaktion der Gäste, Wood traf zum dritten Mal in der laufenden Saison. Nur Sekunden später vergab Córdoba auf der Gegenseite die große Chance zum Ausgleich (22.).

Kurios wurde es vier Minuten später, als der HSV innerhalb einer Szene gleich mehrere Möglichkeiten zum zweiten Treffer vergab. Dabei tat sich vor allem der Ex-Mainzer Nicolai Müller hervor, der aus kurzer Distanz nur die Latte traf.

In dieser Phase hatten die Hamburger das Spiel im Griff, das Tor machten dennoch die Mainzer nach einem Fehler von HSV-Verteidiger Douglas Santos. Latza traf zum ersten Mal in dieser Spielzeit. Nach dem Seitenwechsel agierten die Hamburger zu passiv und wurden durch Latza bestraft.

Beste Spieler aufseiten der Mainzer waren Latza und Cordoba. Beim HSV konnten Emir Spahic und Filip Kostic überzeugen.

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