Rastede Das Rasteder Grasbahnrennen hat auch bei der 50. Ausgabe seinen Reiz auf die Zuschauer in der Region nicht verloren. Knapp 5000 Interessierte kamen insgesamt am Sonnabend und Sonntag zur Jubiläumsausgabe der Traditionsveranstaltung an die 1000 Meter lange Bahn im Schlosspark und sahen viele rasante Rennen und hörten dröhnende Motoren. Den Höhepunkt des Wochenendes, den Sonderlauf um den ADAC-Goldhelm, gewann am Sonntagnachmittag Matthias Kröger aus Bokel.

Zehn Nationen vertreten

Spitzenfahrer aus verschiedenen Nationen, wie zum Beispiel England oder Dänemark, kamen nach Rastede, um in den Wettbewerben die Sieger auszufahren. In dem Rennen um den begehrten Goldhelm, um den 1956 erstmals gefahren wurde und der nur einmal im Jahr zu vergeben ist, setzte sich Kröger in 83,12 Sekunden knapp vor dem Bayer Martin Smolinski durch (84,12). Den dritten Rang belegte den Brite Glen Philips (84,77).

Auch in der Internationalen Lizenzgruppe war Matthias Kröger der stärkste Solo-Fahrer. Mit der Gesamtpunktzahl 23 sicherte er sich den Erfolg vor Vorjahressieger Enrico Janoschka aus Güstrow (22 Punkte). Das Podest komplettierte erneut Philips (19).

Bei den B-Solisten fuhr Tom Lamek mit 19 Gesamtpunkten allen davon. Auf den Rängen zwei und drei folgten Kai Dorenkamp (18) und Buddy Price (17).

Auch die Gespannfreunde kamen auf ihre Kosten. Acht Teams bestehend aus Fahrer und Beifahrer fuhren um das Podest. Den Sieg feierte Markus Brandhofer zusammen mit Tim Scheunemann. Bei den Quads siegte Frank Zimmermann vor Norbert Janssen und Holger Kroneberg.

Weltrekord verpasst

Einen Grasbahn-Weltrekord sahen die Zuschauer indes nicht. Seit 2004 hält diesen der Engländer Kevin Tatum mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 143,255 km/h. Bernd Diener war in Rastede am schnellsten, blieb dann aber doch rund sieben Stundenkilometer unter der Weltrekordmarke (136,57).

„Das Wochenende ist sehr gut verlaufen und wir können zufrieden sein“, bilanzierte Werner Schroer, Vorsitzender des Rasteder Automobilclubs. Es habe keine Unfälle gegeben, so dass „einfach alles gut gepasst hat“. Man habe sich die Zuschauermarke von rund 5000 im Vorfeld zum Ziel gesetzt und diese nahezu erreichen können.


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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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