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Kilifi County /Varel Dank einer sensationellen Aufholjagd am letzten Turniertag der „Magical Kenya Ladies Open“ im Osten Afrikas hat sich Golf-Proette Esther Henseleit aus Varel (Friesland) am Sonntag nicht nur ihren ersten Turniersieg bei der Ladies European Tour (LET) gesichert, verbunden mit einem Gewinnerscheck in Höhe von 45 000 Euro. Zugleich brachte die 20-jährige Friesländerin das Kunststück fertig, erst als dritte Spielerin überhaupt in der 41-jährigen LET-Geschichte sowohl den Gesamtsieg als auch die Wertung „Rookie of the Year“ zu gewinnen.

Dabei hatte die Nationalspielerin, die für den Hamburger GC Falkenstein startet, in Kenia am Samstag nach der dritten Runde auf der Vipigno Ridge nördlich von Mombasa mit insgesamt 210 Schlägen (-6) „nur“ auf dem geteilten zweiten Platz gelegen. Derweil baute die Schwedin Julia Engstrom (203/-13) ihre Führung vor den Verfolgerinnen auf satte sieben Schläge aus.

„Ich werde natürlich am letzten Tag noch mal alles probieren. Aber es ist schon eine sehr große Führung, und ich bin nicht so optimistisch, dass es noch klappt“, gab sich Henseleit am Vorabend ihres großen Coups noch realistisch. Denn es war rechnerisch klar: Nur mit einem Sieg beim Saisonfinale in Kenia würde sie als Zweitplatzierte der Order of Merit die bis dahin Gesamtführende, die Norwegerin Mariane Skarpnord, noch abfangen können.

Doch am Sonntag krönte die Varelerin ihre phänomenale erste Profi-Saison tatsächlich noch mit dem Gewinn der LET-Saisonwertung. Die große deutsche Golf-Hoffnung erspielte auf den 18 Bahnen voll fokussiert acht Birdies und leistete sich kein einziges Bogey. Dank der 64er Runde – zugleich Platzrekord – fing sie mit insgesamt 274 Schlägen (-14) die schon wie die sichere Siegerin aussehende Schwedin Engstrom ab. Diese rutschte mit einer 74er Runde in der Turnierwertung (277/-11) noch auf Rang drei ab. Zweite wurde die Inderin Aditi Ashok (275/-13).

Dank der „Order of Merit“-Punkte für den Turniersieg überholte Henseleit in der Saisonwertung mit nun 743.06 Zählern die Norwegerin Skarpnord (694.44), die sich in Kenia mit Rang 34 zufrieden geben musste. Dritte wurde die Österreicherin Christine Wolf (536.65).

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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