HAMBURG Der Hamburger SV hat das UI-Cup-Rückspiel gegen Dacia Chisinau gewonnen und ist in die Qualifikation zum Uefa-Pokal eingezogen. Der Bundesliga-Siebte siegte am Sonntag mit 4:0 (0:0) gegen die Moldawier in der mit 51 000 Zuschauern ausverkauften Hamburger Arena, nachdem das Hinspiel 1:1 ausgegangen war. Vincent Kompany gelang das Führungstor (50. Minute), Kapitän Rafael van der Vaart (71.), Collin Benjamin (76.) und David Jarolim (89.) legten nach. Die Auslosung für die 2. Uefa-Cup-Qualifikationsrunde, in der der HSV gesetzt wird, findet am Freitag statt. Übersteht der HSV auch diese Runde, die am 16. und 30. August ausgetragen wird, steht er in der 1. Runde des Uefa-Cups. Diese wiederum findet am 20. September und 4. Oktober statt.

„Wir haben spielerisch eine gute Leistung gebracht“, sagte Trainer Huub Stevens, der allein die mangelnde Chancenverwertung kritisierte. Erst in der Schlussphase baute der HSV gegen die kräftemäßig nachlassenden Gäste die Führung aus. „Das war heute nicht der schwerste Gegner“, meinte Spielmacher van der Vaart.

Im Beisein des niederländischen Nationalspielers Romeo Castelen, der sich von der Tribüne aus die einseitige Partie seines künftigen Arbeitgebers anschaute, bestimmte der technisch versiertere HSV über 90 Minuten klar das Geschehen. Der Aufsichtsrat des Vereins stimmte nach der Partie dem Kauf des Mittelfeldakteurs von Feyenoord Rotterdam zu. Der 24-Jährige soll 2,5 Millionen Euro Ablöse kosten und den zu Eintracht Frankfurt gewechselten Mehdi Mahdavikia ersetzen. Castelen hat bereits den Medizincheck in Hamburg bestanden und soll an diesem Montag einen Vierjahresvertrag unterschreiben. Er wäre nach Rafael van der Vaart, Joris Mathijsen und Nigel de Jong bereits der vierte niederländische Nationalspieler im Kader.

Ebenfalls Thema im Aufsichtsrat ist die Verpflichtung von Jerome Boateng von Hertha BSC. Der 18-jährige Abwehrspieler soll ebenfalls zu Saisonbeginn im HSV-Dress auflaufen. Details der Verpflichtung des eine Million Euro teuren U-19-Auswahlspielers sind noch zu klären.

Dagegen dementierte HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer ein Interesse an dem türkischen Nationalspieler Necati Ates von Galatasaray Istanbul: „Wir haben mit dem Spieler nichts zu tun und werden ihn auch nicht verpflichten.“

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