Klose weit enteilt

Werder-Stürmer Miroslav Klose hat seine Führung in der Torjägerliste mit 16 Treffern ausgebaut. Es folgen Ebi Smolarek (11/Dortmund) und Halil Altintop (10/Kaiserslautern).

Die Elf des Tages

Enke (Hannover) - Stranzl (Stuttgart), Boulahrouz (Hamburg), Spycher (Frankfurt), Tarnat (Hannover), Chris (Frankfurt), Dammeier (Bielefeld), Schneider (Leverkusen), Poulsen (Schalke), Ahanfouf (Duisburg), Klose (Bremen).

Der 17. Spieltag

Sonnabend: Leverkusen - Hannover, Mönchengladbach - Frankfurt, Dortmund - Bayern München, Kaiserslautern - Wolfsburg, Stuttgart - Schalke 04, Mainz - Duisburg, Bielefeld - Köln (alle 15.30 Uhr).

Sonntag: Hertha BSC Berlin - Nürnberg, Bremen - Hamburg (beide 17.30 Uhr).

von hauke richters

Statistiken jedweder Art werden in der Bundesliga geführt. Die meisten Tore, die wenigsten Platzverweise, die längsten Rückpässe – fast alles wird von fleißigen Helfern Wochenende für Wochenende gezählt, erfasst und berechnet. Während der genau messbare Tor-Rekord von Gerd Müller auf immer und ewig unangetastet bleiben dürfte, hat es am 16. Spieltag in der inoffiziellen Wertung des größten Pechvogels dagegen einen Führungswechsel gegeben. Der Herthaner Dick van Burik darf sich ab sofort mit diesem Titel schmücken. Ob sich der Niederländer allerdings darüber freut, ist zu bezweifeln. Denn nach seinen Missgeschicken von Sonnabend dürfte die Stimmung beim Berliner im Keller sein. Zum einen verlor van Burik mit seinem Team 1:2 in Hamburg – das kann passieren. Doch dann kommt es ganz dick: Die Führung des HSV besorgte der Abwehrspieler per Eigentor, und nur wenige Minuten später verschaffte er den Hamburgern durch ein Foul einen Elfmeter. Bei seinem

Vergehen, für das er die Gelbe Karte sah, zog sich van Burik einen Muskelfaserriss zu, Mahdavikia verwandelte den Strafstoß zum 2:0 und Herthas Pechvogel musste wegen seiner Verletzung ausgewechselt werden – mehr Pech geht nicht. Freuen dürften sich nun die Spieler, die von van Burik in der Pechvogel-Wertung nach unten verdrängt werden. Das ist zum einen Jean-Marie Pfaff, der sich in seinem ersten Spiel als Torhüter von Bayern München einen Einwurf des Bremer Uwe Reinders ins eigene Tor lenkte. Und auch Stefan Kohn ist erleichtert, dass nicht er allein als Unglücksrabe dasteht. Vor einigen Jahren war Kohn als Stürmer des 1. FC Köln beim Hamburger SV angetreten. Bei einem Gewühl im Strafraum schoss Kohns damaliger Teamkollege Toni Polster auf das HSV-Tor – und traf nur deshalb nicht, weil Kohn auf der Linie stand und so einen Kölner Treffer verhinderte.

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