Vikersund /Oslo Mit dem Flug seines Lebens schlüpfte Severin Freund (26) am Ende einer historischen Weltrekord-Show auf dem Monsterbakken im norwegischen Vikersund doch noch in eine Hauptrolle. Der Bayer segelte am Sonntag mit dem deutschen Rekord von 245 Metern zum 14. Weltcupsieg seiner Karriere und feierte damit eine glänzende Generalprobe für die nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Falun. Zweiter wurde der Norweger Anders Fannemel, der im ersten Versuch mit 251,5 Metern den erst 24 Stunden alten Weltrekord von Peter Prevc in seinen Besitz brachte. Der Slowene war bei seinem Sieg am Sonnabend als erster Mensch 250 Meter weit gesprungen. Rang drei ging an den Norweger Johann Andre Forfang.

„Es war sehr, sehr geil. Ich bin überglücklich, dass ich heute noch mal ins Fliegen gekommen bin“, sagte Freund nach seiner Flugshow (436,7 Punkte) auf der weltgrößten Schanze. Nach dem fünften Saisonsieg reist er nun als heißer Goldanwärter zur WM.

Grund zur Freude boten auch zwei andere WM-Fahrer: Michael Neumayer feierte mit Rang sechs sein bestes Saisonergebnis, Markus Eisenbichler wurde Achter.

Derweil gehen die deutschen Biathleten nach der gelungenen WM-Generalprobe von Oslo mit großem Selbstvertrauen in die finale WM-Vorbereitung. Die deutsche Männer-Staffel um Erik Lesser, Andreas Birnbacher, Arnd Peiffer und Simon Schempp lief am Sonntag auf Rang zwei und musste sich im Schlussspurt nur Russland um 0,2 Sekunden geschlagen geben. Rang drei ging an Österreich. „Wir sind alle ganz gut drauf und nehmen uns viel für die WM vor“, sagte Peiffer (27), für den Oslo eine Initialzündung war. Am Sonnabend hatte er sich den Sprint-Sieg bei den Männern gesichert. Drei Jahre hatte Peiffer zuvor auf seinen siebten Weltcupsieg warten müssen. Der Deutsche verwies Martin Fourcade (Frankreich) um 3,3 Sekunden auf Rang zwei. Dritter wurde der Russe Anton Schipulin.

Die deutschen Biathletinnen verpassten mit der Staffel am Sonntag den vierten Podestplatz der Saison. Vanessa Hinz, Franziska Preuß, Miriam Gössner und Laura Dahlmeier belegten Rang vier. Sieger wurde Tschechien vor Italien und Frankreich.

Dahlmeier hatte zuvor ihren vierten Saison-Podestplatz gefeiert. Im Sprint über 7,5 Kilometer blieb die 21-Jährige am Sonnabend fehlerfrei und musste sich als Zweite nur der Weißrussin Darja Domratschewa geschlagen geben. Dritte wurde die Französin Marie Dorin-Habert.

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