Bremen Hallo liebe Werder-Fans, in dieser Woche dreht sich mal wieder alles um den Trainer. Glücklicherweise nicht aufgrund schlechter Leistungen von Werder Bremen, sondern wegen der Frage, ob Florian Kohfeldt nach der Saison bei Borussia Mönchengladbach der Nachfolger von Marco Rose werden könnte. Diese Gerüchte beschäftigen den Verein und die Fans natürlich. Ich sage ganz klar: Florian sollte noch ein paar Jahre an der Weser bleiben!

Bei der Trainerfrage denkt man in Bremen ja gleich an König Otto Rehhagel oder Thomas Schaaf, die beiden größten Trainer des Vereins, die den Club jeweils mehr als zehn Jahre als Cheftrainer angeführt haben. Ob auch Kohfeldt so eine lange Zeit im selben Club bleiben wird? Das denke ich ehrlich gesagt nicht – er hat ja auch persönliche Ziele. Er wird irgendwann den nächsten Schritt gehen und größere Clubs trainieren wollen. Aber diese Zeit ist noch nicht gekommen. Er ist mit 38 Jahren noch ein sehr junger Trainer – seine Chance wird da noch kommen.

Ivan Klasnic (41) kommentiert für diese Zeitung die Spiele von Werder Bremen. Der frühere Torjäger spielte von 2001 bis 2008 insgesamt 151-mal in der Bundesliga für Werder und erzielte 49 Tore.

In der vergangenen Saison hatte Werder bekanntlich große Probleme und trotzdem immer zum Trainer gehalten. Wo gibt es das sonst heute noch im Fußball? Kohfeldt hat diese schwere Zeit durchgestanden und aus den Erfahrungen gelernt.

Außerdem muss man sagen: Es läuft doch zurzeit ganz gut mit ihm und dem Team. Meiner Meinung nach hat der Coach in dieser Saison die richtige Taktik gefunden, um die nötigen Punkte für einen sicheren Klassenerhalt zu holen. Er würde wahrscheinlich selbst auch gern etwas offensiver und attraktiver spielen lassen. Aber er hat erkannt, dass es mit diesen Spielern und dieser Mannschaft erst einmal wichtiger und besser ist, das eigene Tor zu verteidigen. Am Ende des Tages zählen die Punkte – alles andere ist unwichtig.

In der vergangenen Spielzeit hat Werder zu viele leichte Gegentore bekommen, das haben sie nun ganz klar verbessert. Das ist auch ein Verdienst von Kohfeldt, der eine Schwäche ausgemacht und korrigiert hat. Diese Entwicklung soll er auch nächste Saison weiterführen.

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