Leipzig (dpa) - Für RB Leipzig steht in der Europa-League-Gruppenphase das erste von zwei Endspielen an.

Gegen Celtic Glasgow dürfte heute in Leipzig und zwei Wochen später in Schottland die Entscheidung darüber fallen, wer als mindestens Gruppenzweiter international überwintert. Beide Vereine haben gegen RB Salzburg verloren sowie gegen Rosenborg Trondheim gewonnen.

DIE AUSGANGSLAGE: Setzt sich RB Leipzig in den beiden Duellen gegen Celtic durch, dürfte ihnen der Einzug in die K.o.-Runde nicht mehr zu nehmen sein. Vorausgesetzt, man strauchelt nicht gegen Trondheim. Gegenwärtig sind die Leipziger aber erfolgreich. Seit den Niederlagen am ersten Bundesliga-Spieltag in Dortmund und dem Europa-League-Auftakt gegen Salzburg gab es für das Team von Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick keine einzige mehr.

DAS PERSONAL: RB muss auf Emil Forsberg verzichten, der an Leistenproblemen laboriert. Auch Innenverteidiger Ibrahima Konaté nach einem grippalen Infekt und Diego Demme wegen muskulärer Probleme fehlen. Einen Wechsel wird es in jedem Fall im Tor geben, in dem der schweizerische Neu-Nationalspieler Yvon Mvogo den Ungarn Peter Gulacsi in der Europa-League obligatorisch ablöst. Bei Celtic fehlt Marvin Compper, der vor einem Jahr von Leipzig nach Schottland wechselte. Er war lange verletzt und wurde nicht für die Europa League gemeldet. Nach seinem Platzverweis in Salzburg ist Nationalspieler James Forrest gesperrt.

DER GEGNER: Celtic Glasgow gewann 49 Mal die schottische Meisterschaft. Das Team wird vom früheren Liverpool-Coach Brendan Rodgers trainiert, der die Grün-Weißen 2016 übernahm. Die bekanntesten Spieler der Gegenwart sind der schwedische Nationalspieler Mikael Lustig, der frühere Chelsea-Profi Scott Sinclair oder Urgestein Kierran Tierney, der seit seinem achten Lebensjahr für Celtic spielt. Zuletzt machte der 20 Jahre alte Franzose Odsonne Edouard mit zwei Toren gegen Hibernian Edinburgh auf sich aufmerksam, womit sich Celtic auf Platz zwei der Meisterschaft vorschob.

DIE BILANZ: RB trifft zum ersten mal in seiner noch jungen Europapokal-Geschichte auf einen schottischen Verein. Es ist überhaupt die erste Begegnung mit einem Club von der Insel. Celtic spielte bislang 22 Mal gegen deutsche Clubs, konnte aber nur drei Partien gewinnen und zweimal die nächste Runde erreichen. Zu den Celtic-Bezwingern zählte einst auch die BSG Sachsenring Zwickau (jetzt FSV Zwickau), die im Pokal der Pokalsieger 1976 die Schotten mit 1:0 und 1:1 ausschaltete.

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