Ehrenspielführer
Lahm: Übermacht des Fußballs bedroht Vielfalt des Sports

Bild: dpa-infocom GmbH
Philipp Lahm ist Botschafter für die deutsche Fußball-EM-Bewerbung 2024. Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images/DFBBild: dpa-infocom GmbH
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Frankfurt/Main (dpa) - Ehrenspielführer Philipp Lahm sieht Randsportarten durch die Dominanz des Fußballs in Deutschland bedroht.

"Ja, das ist ein Problem. Durch die 'Übermacht' einer Sportart geht die Vielfalt anderer Sportarten verloren, und der Zuschauer kann nicht mehr beobachten, wie viele interessante Athleten und Sportarten es gibt", sagte der 34-Jährige in einem Interview dem "go!d-Magazin" der Deutschen Sporthilfe, das am 17. September erscheint.

"Durch die finanziellen Nachteile ist es für diese Athleten schwer, sich nur auf ihren Sport zu konzentrieren, denn sie müssen zweigleisig fahren, um ihre Existenz zu sichern", sagte der Weltmeister-Kapitän von 2014. Lahm befürwortet deshalb neue Veranstaltungen wie die European Championships, bei der sich mehrere Sportarten für ein Großereignis zusammenschließen.

Der frühere Profi beim FC Bayern und der Nationalmannschaft ist Botschafter für die deutsche Fußball-EM-Bewerbung 2024. Im Falle eines Zuschlags durch das UEFA-Exekutivkomitee am 27. September soll Lahm das wichtigste Fußball-Event in Deutschland seid dem Sommermärchen 2006 als Organisationschef koordinieren.

Das könnte Sie auch interessieren