Dresden Dynamo Dresden gibt noch nicht auf. Der Club treibt seine Klagestrategie gegen den aus seiner Sicht unfairen Abstieg aus der 2. Bundesliga voran, sucht parallel aber offenbar auch eine gütliche Einigung mit der Deutschen Fußball Liga (DFL).

Die Dresdner wollen konkrete Vorschläge unterbreiten, wie die am 18. September startende Saison statt regulär mit 18 dann mit 19 oder 20 Zweitligisten gespielt werden könnte. Damit könnte auch der als Vorletzter ebenfalls abgestiegene SV Wehen Wiesbaden die Klasse halten. Die Aufstockung der 2. Liga würde die Clubs aber im ohnehin eng getakteten Kalender vor neue Terminprobleme stellen, zudem müsste das TV-Geld an mehr Vereine verteilt werden.

Bereits vor dem Ende der abgelaufenen Saison hatte Dresden angekündigt, juristische Schritte prüfen zu wollen. Der Verein sieht eine Wettbewerbsbenachteiligung, da die Mannschaft aufgrund von mehreren Coronavirus-Fällen zunächst in Quarantäne und dann neun Spiele in 28 Tagen absolvieren musste. Die Mannschaft stieg als Tabellenletzter ab.

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