MAGDEBURG Was Vitali Klitschko und Luan Krasniqi nicht geschafft haben, ist Alexander Dimitrenko gelungen: Der Profi-Boxer aus der Ukraine hat die „Deutsche Eiche“ Timo Hoffmann gefällt und darf sich nun Hoffnungen auf einen WM-Kampf machen. Erstmals in seiner Profi-Karriere verlor der Schwergewichtler aus Polleben in Sachsen-Anhalt, der sich wegen seiner Größe von 2,02 Metern und seiner Standfestigkeit den gewichtigen Kampfnamen zugelegt hat, ein Duell vorzeitig. WBC-Interkontinentalmeister Dimitrenko schlug ihn in Runde zwölf drei Mal zu Boden, so dass der Ringrichter den Kampf 36 Sekunden vor dem Ende abbrach. Offizielles Urteil: technischer K.o.

Der für den Hamburger Universum-Stall kämpfende Favorit Dimitrenko hatte allerdings mehr Mühe als vermutet. Er selbst ging in der fünften Runde zu Boden. „Ein Riesenkampf von Timo“, lobte Dimitrenko-Trainer Fritz Sdunek den Boxer aus dem Sauerland-Stall. Auch der Sieger staunte. „Ich hätte nicht gedacht, dass Timo so über sich hinauswächst“, sagte der 25-jährige Dimitrenko, der sich nach dem Sieg ein Pfeifkonzert der 3700 Zuschauer gefallen lassen musste. Mehrmals hatte der Student gegen den zu Boden stürzenden Deutschen nachgeschlagen.

In einem weiteren Kampf meldete Ina Menzer erneut ihre Anwartschaft auf die Thronfolge von Box-Queen Regina Halmich an. Die Mönchengladbacherin verteidigte ihren WM-Titel im Federgewicht der WIBF gegen die Mexikanerin Laura Serrano einstimmig nach Punkten.

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