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DURBAN Franz Beckenbauer schritt mit der Goldmedaille um den Hals wie ein Schlafwandler einsam über den Rasen. Der Teamchef war nicht ansprechbar und wollte den Augenblick an diesem lauen Sommerabend am 8. Juli 1990 im Olympiastadion von Rom einfach nur genießen. Diego Maradona dagegen ließ seinen Tränen freien Lauf. „Ich habe geweint, ohne mich zu schämen“, sagte der Superstar der argentinischen Nationalmannschaft nach der 0:1-Niederlage im WM-Finale 1990.

„Ich habe damals nur gedacht, wir haben es tatsächlich geschafft. Im Finale haben wir Argentinien an die Wand gespielt“, erinnert sich Beckenbauer. An diesem Donnerstag jährt sich der Finalsieg zum 20. Mal.

Bei seiner zweiten WM als Teamchef hatte es Beckenbauer als Zweiter nach dem Brasilianer Mario Zagallo (1958 und 1962, 1970) geschafft, sowohl als Spieler als auch als Trainer den WM-Titel zu gewinnen. Vier Jahre zuvor hatte die DFB-Elf in Mexiko das Finale gegen Maradona und Co. noch 2:3 verloren.

Andreas Brehme hatte in der 85. Minute den entscheidenden Elfmeter für Deutschland verwandelt. Brehme widerspricht 20 Jahre nach dem Triumph von Rom dem Gerücht, dass er nur angetreten sei, weil bei Lothar Matthäus der neue Schuh gedrückt hatte und der damalige Kapitän ihn deshalb bat, ihn als Elfmeterschützen zu vertreten. „Das ist Unsinn. Wir haben gar nicht miteinander gesprochen“, sagt Brehme heute.

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