[SPITZMARKE]MONTREAL MONTREAL/DPA - Thomas Rupprath wollte nur noch nach Hause. Platz sechs als Titelverteidiger und Weltrekordler über 50 m Rücken – der Schwimm-Profi aus Hannover war endgültig der WM-Verlierer von Montreal. „Jetzt habe ich erst Mal vier Wochen Pause und freue mich auf die trainingsfreie Zeit“, sagte der 28-Jährige, nachdem er seinen Titel an den Griechen Aristeidis Grigoriadis verloren hatte.

Aber auch die anderen deutschen Schwimmer griffen am Schlusstag der Weltmeisterschaften an den Medaillen vorbei. Für die Lagenstaffel der Männer reichte es am Ende nur zu Platz vier.

Cheftrainer Ralf Beckmann zog trotz der mit sechs Medaillen schlechtesten Bilanz seit der Wiedervereinigung ein positives Fazit: „Es gab schon die eine oder andere Enttäuschung. Aber über alles gesehen hat sich das Team gut geschlagen.“

In Montreal haben die Alten die Bilanz gerettet, die Jungen hingegen zahlten Lehrgeld. Auf die Frauen mit der vierfachen Medaillen-Gewinnerin Antje Buschschulte an der Spitze war Verlass. Auch Mark Warnecke, der mit 35 Jahren sensationell Gold holte, sprang noch einmal für die jungen Wilden ein.

Schwimm-Geschichte schrieb am Abschlusstag der Australier Grant Hackett. Der 25-Jährige gewann über 1500 m Freistil als erster Schwimmer der Welt vier Mal hintereinander den WM-Titel auf einer Strecke. In einer Zeit von 30,45 Sekunden schwamm die Australierin Jade Edmistone über 50 m Brust am letzten Tag den neunten Weltrekord von Montreal.

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