Bremen Bremens Ex-Trainer Markus Anfang hat das Fälschen seines Impfzertifikats zugegeben. „Der Anwalt hat sich zu dem Vorwurf geäußert und den Tatvorwurf eingeräumt“, sagte der Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft, Frank Passade, am Mittwochnachmittag. Zuvor hatten unter anderem die „Deichstube“ und die „Bild“ darüber berichtet.

Anfang war Ende November wenige Stunden vor dem Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (1:1) als Trainer von Werder Bremen zurückgetreten. Zuvor waren die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen eines gefälschten Impfpasses gegen ihn bekannt geworden.

Die Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht konkret dazu, wie genau Anfang seinen Impfpass schlussendlich fälschen lassen hat oder möglicherweise selbst gefälscht hat. „Er hat eine Erklärung zur Herkunft abgegeben“, sagte Passade der „Bild“.

Denkbar wäre nun juristisch eine sogenannte Entscheidung im Strafbefehlswege. Dabei würde Anfang eine Geldstrafe erwarten, wenn die Staatsanwaltschaft dies dem Gericht empfiehlt, erklärt Passade.

Der ehemalige Köln-Trainer war erst im Sommer an die Weser gekommen und sollte bei den Grün-Weißen nach dem ersten Abstieg seit 41 Jahren den Wiederaufbau starten - und die Norddeutschen möglichst direkt in die Fußball-Bundesliga zurückführen.

Anfang hatte mit seinem Rücktritt und dem medialen Interesse durch die Ermittlungen für großen Wirbel an der Weser gesorgt. Nach seinem Abgang saß beim 1:1 gegen Schalke zunächst Danijel Zenkovic als Interimscoach auf der Bank. Dessen positiver Coronatest sorgte dafür, dass U19-Trainer Christian Brand bei der 1:2-Niederlage in Kiel einspringen musste, ehe Ende November Ole Werner als neuer Trainer präsentiert wurde.

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