Bremen Das war mehr als ein Klassenunterschied: Der sechsmalige Cupsieger Werder Bremen ist problemlos ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der Tabellenzwölfte der Fußball-Bundesliga gewann am Mittwochabend gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim dank einer starken ersten Halbzeit überlegen mit 4:1 (4:1). Der Gegner in der nächsten Runde wird am kommenden Sonntag ausgelost.

Nach zuletzt vier Unentschieden in Folge sorgen Milot Rashica (6.), Leonardo Bittencourt (11.), Davy Klaassen (19.) und Marco Friedl (41.) für den hochverdienten Sieg des Teams von Trainer Florian Kohfeldt, der mindestens die Prämie in Höhe von 702.000 Euro wert ist. Der Gegentreffer durch Marc Schnatterer (45.+1/Handelfmeter) blieb folgenlos.

Den Bremern gelang in der Anfangsphase vor 38 663 Zuschauern so gut wie alles. Die Gäste, die in der Vorsaison das Pokal-Viertelfinale erreicht hatten, wirkten völlig überrumpelt und kamen mit dem Tempo des Bundesligisten überhaupt nicht zurecht. Rashica traf aus gut 20 Metern mit einem schönen Schlenzer, Bittencourt schloss den nächsten mit viel Druck vorgetragenen Angriff überlegt ab.

Beim Treffer von Klaassen fälschte Oliver Hüsing, der wie seine drei Teamkollegen in der Heidenheimer Viererkette einst im Werder-Trikot gespielt hatte, den Schuss des Niederländers unhaltbar für seinen Torwart Vitus Eicher ab. Erst kurz vor der Pause nahm Werder merklich das Tempo raus, dennoch traf Friedl nach Vorarbeit von Klaassen.

FCH-Kapitän Schnatterer sorgte kurz vor der Halbzeitpause dafür, dass Bremen auch im elften Pflichtspiel dieser Saison nicht ohne Gegentor blieb. Friedl hatte den Ball zuvor gegen den Arm bekommen. Nach dem Wiederanpfiff spielte Werder weniger stürmisch und verwaltete die Führung souverän. Michael Lang traf mit dem Kopf nur die Latte (48.). Bremens Yuya Osako feierte bei seiner Einwechselung (68.) sein Comeback nach anderthalb Monaten Verletzungspause.

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