OLDENBURG Am 25. Oktober soll für Ex-Europameister Danilo Häußler in Oldenburg ein Box-Traum in Erfüllung gehen. Der 33-Jährige kämpft um die WBA-Krone im Supermittelgewicht gegen Weltmeister Mikkel Kessler aus Dänemark. Die Vorbereitung auf dieses Duell wurde nun empfindlich gestört. Es gab offenbar Ärger in Häuslers Trainerstab. So ließ Olympiasieger Rudi Fink verlauten, nicht mehr Co-Trainer von Manfred Wolke zu sein. Nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses habe er seine Tätigkeit eingestellt, so Fink.

Das Vertrauensverhältnis zu Wolke sei über fünfeinhalb Jahre immer stärker erschüttert worden, so der Cottbuser. „Ich fühle mich benutzt und ausgenutzt, nicht ernst genommen, habe nie einen Arbeitsvertrag gesehen“, sagte Fink. Er sei zunächst von der Sauerland-Promotion bezahlt worden, später direkt von Wolke. Einzelheiten wollte Fink nicht preisgeben.

Cheftrainer Wolke kündigte ein Gespräch mit dem Boxstall-Management an: „Da ist vieles quer gelaufen. Ich will Rudi behalten.“ Er selbst könne Fink gar nicht entlassen. Der 50-Jährige arbeitet seit 2003 mit Wolke. Beide betreuten zuletzt nur noch den WM-Kandidaten Häußler sowie die Boxer Licinad Enad, Arthur Hein, Jürgen Dobberstein und Martin Kempf.

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Otto-Ulrich Bals Autor
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