Nove Mesto /Titisee-Neustadt Die deutschen Biathleten sind vier Wochen vor der Weltmeisterschaft in toller Form. Erst der Sprint-Doppelerfolg durch Laura Dahlmeier und Franziska Hildebrand, dann schaffte Dahlmeier am Sonntag noch Platz drei in der Verfolgung von Nove Mesto. Platzierungen, die zeigen, dass das Frauen-Team trotz Neuaufbaus schneller als erwartet auch in Einzelrennen siegfähig ist. Simon Schempp setzte mit Rang zwei in Sprint sowie Verfolgung seine beeindruckende Erfolgsserie fort und ist nun ein WM-Favorit.

„Wenn’s läuft, dann läuft’s. Es ist wirklich gigantisch“, fasste Dahlmeier das Erfolgsrezept nach dem ersten Weltcupsieg und dem insgesamt dritten Podest ihrer Karriere zusammen. Sie steht exemplarisch für die Stimmung im jüngsten deutschen Frauen-Team der Geschichte: Akribisch und fokussiert arbeiten, an sich glauben und nicht von außen verrückt machen lassen. „Insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Wir versuchen, das zu stabilisieren“, sagte Bundestrainer Gerald Hönig.

Nach dem ersten Frauen-Doppelsieg seit vier Jahren – Dahlmeier hatte am Sonnabend eine Sekunde vor ihrer Zimmerkollegin gelegen – zeigte die Bayerin im dichten Schneetreiben beim letzten Schießen ihre bekannte Nervenstärke. Sie zog auf der Schlussrunde noch an der Tschechin Gabriela Soukalova vorbei. Das erneut starke Teamergebnis rundeten Vanessa Hinz als Vierte und Luise Kummer als Zwölfte ab. Sorgenkind bleibt Miriam Gössner. Nach den Plätzen 49 und 33 scheint die WM-Norm illusorisch.

Die starke Teamleistung aus dem Sprint untermauerten die Männer am Sonntag mit Andreas Birnbacher, Erik Lesser und Arnd Peiffer auf den Plätzen sieben bis neun.

Mit dem vierten Saisonsieg ist Deutschlands derzeit überragender Skispringer Severin Freund am Sonnabend knapp zwei Wochen vor den Weltmeisterschaften in die Rolle des Spitzenfavoriten gesprungen. Nach Sprüngen auf 138,5 und 140 Meter verwies Freund Vierschanzentourneegewinner Stefan Kraft (Österreich) und den Slowenen Peter Prevc auf die Plätze. Am Sonntag jedoch wurde Freund wegen eines zu langen Ski disqualifiziert. Der Norweger Anders Fannemel nutzte die Gunst der Stunde und gewann den Skisprung-Weltcup in Titisee-Neustadt mit Sprüngen auf 135,5 und 143,5 Meter vor Kamil Stoch aus Polen.

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