Berlin /Oldenburg Fans und Spieler brannten auf diesen Pokalkracher: Die EWE Baskets Oldenburg forderten an diesem Sonntag Alba Berlin zum Finale!

Doch der Traum vom zweiten Pokalerfolg in der Clubgeschichte ist geplatzt: Die EWE Baskets Oldenburg unterlagen am Sonntagabend in einem packenden Basketball-Pokalfinale bei Alba Berlin mit 67:89 (43:40). Die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic kämpfte leidenschaftlich, verspielte den Titelgewinn im dritten Viertel, welches die Gäste einzeln betrachtet mit 8:25 verloren. Für die Berliner war es der zehnte Pokalgewinn ihrer Vereinsgeschichte.

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Rickey Paulding eröffnete mit seinen ersten beiden Punkten für die Baskets ein rassiges erstes Viertel. Vor 14 614 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena am Berliner Ostbahnhof, in der am Nachmittag noch ein Eishockeyspiel stattgefunden hatte, schenkten sich beide Mannschaften erwartungsgemäß keinen Zentimeter auf dem Parkett und agierten in der Defensive äußerst konzentriert und griffig. Vier Minuten vor dem Ende des ersten Abschnittes erspielten sich die Oldenburger die erste kleine Führung (12:9). In der Schlussphase wurde es dann noch einmal nicklig – kleine Fouls auf beiden Seiten bestimmten das Geschehen. Oldenburg ging schließlich mit einem hauchdünnen Vorsprung in die zweiten zehn Minuten (20:19).

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Vor allem Braydon Hobbs stach in den ersten beiden Vierteln bei den Oldenburgern heraus. Der Spielmacher der Baskets erzielte alleine in der ersten Hälfte 14 Punkte. Die Gäste erspielten sich Mitte des zweiten Abschnitts erneut eine kleine Führung (31:26/14. Minute). Doch die intensiv geführte Partie blieb weiter eng. Tyler Larson sorgte mit seinem Dreier schließlich für die knappe 43:40-Pausenführung.

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Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber kurz nach Wiederanpfiff zum zweiten Mal in diesem spannenden Pokalfinale die Führung (49:46/23.). Alba Berlin hatte nun das Momentum auf seiner Seite. Doch Oldenburg hielt dagegen. Angefeuert von den über 1300 mitgereisten Baskets-Fans in der Arena am Ostbahnhof pirschte sich das Drijencic-Team wieder heran (49:53/25.). Allerdings zog Berlin erneut das Tempo an und vollstreckte in der Schlussphase konsequent seine Wurfversuche, Oldenburg hingegen leistete sich zu viele Unkonzentriertheiten. Mit einem 14-Punkte-Rückstand gingen die Gäste ins letzte Viertel. Und in diesem schafften die Baskets es trotz ihres beherzten Einsatzes nicht mehr, die Gastgeber ins Wanken zu bringen. Bester Werfer der Gäste war Hobbs mit 17 Punkte. Für Berlin traf Martin Hermannsson am häufigsten (20).

Liveticker zum Pokalfinale in Berlin

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