Berlin Die Zahl klingt noch immer unglaublich: 18,03 Millionen. So viele Menschen saßen am Abend des 9. Dezember 1995 vor dem Fernseher, um zwei prügelnden Männern zuzuschauen. Als Axel Schulz und Francois Botha boxten, hatten sagenhafte 68 Prozent aller deutschen TV-Zuschauer RTL eingeschaltet. Solche Traum-Quoten beflügeln noch immer die Fantasie der Fernsehmacher.

Nach mehr als neun Jahren Pause und dem bescheidenen Box-Abschied mit Sebastian Zbik gegen Jorge Heiland am 31. Juli 2010 mit 2,72 Millionen Zuschauern steigt der öffentlich-rechtliche Sender ZDF wieder in den Ring. In der Nacht zum Sonntag (0.25 Uhr) überträgt das ZDF den Kampf des kaum bekannten Artem Harutyunyan gegen den noch weniger bekannten Islam Dumanov. „Es ist ein Experiment mit vorläufig zwei Boxabenden“, erklärt ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann.

Das ZDF stieg 2010 aus, die ARD Ende 2014. RTL verabschiedete sich im April 2017 mit dem Klitschko-Abschiedskampf, der noch einmal 9,60 Millionen Zuschauer vor den TV-Schirm lockte.

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