Oldenburg Das Stadtfest in Oldenburg, das jedes Jahr mehr als 300 000 Menschen zum Feiern in die Innenstadt lockt, kann in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden. Das kündigte Veranstalter Reinke Haar an. Die Sicherheit der Menschen gehe vor. Er wolle „kein zweites Ischgl riskieren“, so Haar, der Termin Ende August werde auch nicht verschoben.

Allerdings soll ein Konzept entwickelt werden für das letzte August-Wochenende, um zumindest ein Stück des größten Livemusik-Festivals Nordwestdeutschlands für die lokale Musikszene zu retten und ihr Auftrittsmöglichkeiten zu geben. An den drei Stadtfest-Abenden vom 25. bis 27. August (Donnerstag bis Samstag) werden Bands ab 19 Uhr an zahlreichen kontrollierbaren Orten in der Stadt spielen, vor allem in der Gastronomie. Auch eine Gage soll es geben. Ob – und wenn ja wie viel – Publikum zugelassen werden kann, muss sich an den dann geltenden Corona-Bestimmungen orientieren. Der Sender „Oldenburg Eins“ wird die Auftritte live übertragen.

Bands und Künstler können sich bis zum 25. Juli bewerben. Auf stadtfest-oldenburg.de finden sich die Regeln.

Relativ sicher stattfinden wird die Veranstaltung „Kochen am Schloss“, wenn die Lage es erlaubt. Sie wurde auf den 2. bis 5. September verschoben. Alle Gastronomen aus 2019 sollen dabei sein.

Der Stadtfest-Termin einschließlich „Kochen am Schloss“ fürs nächste Jahr steht bereits – dann wohl wieder im gewohnten Rahmen: vom 25. bis 29. August 2021.

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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