Berlin Mit dem Wechsel von Ex-Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zum Allianz-Konzern werden Forderungen nach verbindlichen Regeln für ausgeschiedene Politiker wieder lauter. Linke und Grüne mahnten am Dienstag die „seit Langem überfälligen“ gesetzlichen Regeln für Übergangszeiten bei einem Seitenwechsel von der Politik in die Wirtschaft an.

Bahr arbeitet künftig für die Konzerntochter Allianz Private Krankenversicherung. Der 37-Jährige ist wertvoll für das Unternehmen, weil er als Abgeordneter und Minister auch für Private Kranken- und Pflegeversicherungen zuständig war. Der gelernte Bankkaufmann, studierte Volkswirt und Gesundheitsökonom startet gut zehn Monate nach dem Regierungsamt in seinem neuen Job.

Nach langer Hängepartie wird sich der Bundestag nächste Woche mit Karenzzeiten für Minister beschäftigen.

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