Oldenburg Ein Hauch von Olympia wehte am Sonnabend bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen in der 2. Bundesliga Nord durch das Oldenburger Olantis Huntebad. Im Sportbecken auf der 25-Meter-Bahn kämpften Weltklasseschwimmer wie Paul Biedermann sowie Markus und Steffen Deibler für ihre Mannschaften um Punkte für den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Für Biedermann und seinen Verein SV Halle sollte es am Ende reichen. Die Hallenser siegten mit 17 794 Punkten überlegen vor dem Hamburger SC (16 662) und steigen zusammen mit der SG Dortmund (Sieger Gruppe West) in die höchste Klasse auf. Bei den Frauen jubelten die siegreichen Wasserfreunde Spandau (17 492) über den Aufstieg aus der Nordgruppe ins Oberhaus. Gewinner im Westen wurde die SG Bayer (18 126).

Die Teams der ausrichtenden SG Region Oldenburg haben mit dem zehnten Platz bei den Frauen und Rang neun bei den Männern den erhofften Klassenerhalt geschafft. Dabei hatten beide Mannschaften zeitweise auf einen Abstiegsplatz gelegen.

Biedermann, Doppel-Weltmeister von 2009, Freistilweltrekordler über 200 Meter auf der Kurzbahn sowie 200 Meter und 400 Meter auf der Langbahn, stellte den Teamgedanken bei diesem Wettkampf um gute Zeiten und möglichst viele Punkte in den Vordergrund: „Man schwimmt, was gebraucht wird“, sagte der 29-jährige Weltklasseathlet.

Erfolgreichster Punktesammler in Oldenburg war Steffen Deibler (29). Der Kurzbahn-Weltrekordhalter über 50 Meter Schmetterling sammelte bei vier möglichen Starts für den Hamburger SC 3278 Punkte. „Lang, laut und warm war’s im Olantis, aber Spaß gemacht hat es trotzdem“, bilanzierte Deibler.

Mit 3102 Zählern war Biedermann in Oldenburg erfolgreich. Über 200 und 400 Meter Freistil in 1:46,25 bzw. 3:48,43 Minuten und 818 sowie 802 Punkte zeigte der Hallenser dabei seine besten Leistungen. Der inzwischen vom aktiven Leistungssport zurückgetretene Markus Deibler, Kurzbahnweltmeister von 2014 über 100 Meter Lagen, unterstützte den Hamburger SC ebenfalls mit vier Starts (3037). Seine beste Leistung zeigte der 26-Jährige über 100 Meter Freistil in 0:48,27 Minuten und 806 Punkten.

Sowohl Biedermann als auch Steffen Deibler waren nach dem über dreiwöchigen Trainingslager des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) im Januar in Thailand noch „sehr kaputt“, wie das Duo erläuterte. Saisonhöhepunkt sollen für beide die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sein.

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