WILHELMSHAVEN /OLDENBURG Mit Beginn dieses Jahres ist das Forschungszentrum Terramare in Wilhelmshaven Teil des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg geworden. Damit folgt man einem Vorschlag der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen. Der bisherige Trägerverein hat sich zum Ende des Jahres aufgelöst.

ICBM-Direktor Prof. Dr. Jürgen Rullkötter trat am Freitag Befürchtungen entgegen, mit der Fusion verliere Wilhelmshaven einen Teil seiner wissenschaftlichen Infrastruktur. Das Gegenteil sei der Fall: „Die Wissenschaft in Wilhelmshaven wird erheblich gestärkt“, sagte Rullkötter. Die Kooperation mit den Forschungseinrichtungen vor Ort werde fortgeführt.

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Arbeitsgruppen Meereschemie und Geoökologie werde man in diesem Jahr in Wilhelmshaven Planktologie und die Gruppe „Impulse“ als anwendungsbezogenes Küstenzonenmanagement ansiedeln. Rullkötter: „Wir denken an die Verlegung weiterer Arbeitsgruppen.“

Über den bisherigen Terramare-Etat von 1,1 Millionen Euro hinaus fließen weitere 3 Millionen Euro an die Universität Oldenburg, aus denen auch die Vorhaben in Wilhelmshaven finanziert werden, teilte Ministerialdirigent Heiko Gevers vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium mit. Nach Ansicht von Gevers wird Wilhelmshaven durch die Fusion „Universitätsstadt.“

Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Weitere Nachrichten:

Universität | Universität Oldenburg

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.