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OLDENBURG Die Vorlesung über „Christen im Einsatz für die Menschenrechte – Eine Reise durch die Kirchengeschichte“ beendete am Mittwoch das Frühlingssemester in der Oldenburger Kinder-Universität. Knapp 400 kleine Studenten folgten interessiert den Ausführungen von Professorin Dr. Andrea Strübind vom Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik.

„Hier wird alles ganz genau erklärt und die Professoren sind sehr nett“, freute sich Annika, 9, aus Bad Zwischenahn, die die Kinder-Uni mit einem Gongschlag einläutete. Für Kamerakind Fabian war es bereits die zehnte Vorlesung, die er mit wachsender Begeisterung besuchte: „Die Themen sind sehr interessant. Jeder kann hier etwas dazulernen“, sagte der pfiffige Achtjährige aus Bremen.

Lernen konnten die acht- bis zwölfjährigen Nachwuchshörer in dieser dritten und letzten Vorlesung im Frühjahr, warum Religionsfreiheit keine Selbstverständlichkeit ist und dass immer wieder einige mutige Menschen dafür sogar ihr Leben riskieren.

Die Baptistische Theologin nahm die Kinder mit auf eine Zeitreise von der Antike, über das Mittelalter und die frühe Neuzeit, bis ins 20. Jahrhundert.

In drei Spielszenen, deren Texte sie selbst geschrieben hatte, ließ die Pastorin mutige Christen aus verschiedenen Epochen zu Wort kommen, dargestellt von Eike Jon Ahrens und Hanna Franck vom Oldenburgischen Staatstheater.

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Die Kinder erlebten zunächst Kirchenvater Tertullian im Gespräch mit einem römischen Soldaten. Die nächste Szene spielte im Mittelalter. Hier wurde eine weinende Frau von einem Inquisitor verhört. Das letzte Mini-Schauspiel zeigte den englischen Siedler Roger Williams, der mit dem amerikanischen Häuptling Massasoit eine Friedenspfeife raucht.

Den Abschluss bildete ein Filmausschnitt, in dem der amerikanische Bürgerrechtler und Theologe Martin Luther King von seinem großen Traum erzählt, von Freiheit und Gleichheit aller Menschen in der Gesellschaft. Von den Kindern, die sich schon auf das nächste Kinder-Uni-Herbstsemester freuen, gab es dafür einen großen Studenten-Applaus.

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