OLDENBURG Der Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ sei ein hervorragendes Forum, um Begeisterung für Wissenschaft zu fördern und Interesse für zukünftige Berufsfelder zu wecken. Im Rennen um die erfolgreichsten Forschungsansätze hätten alle Teilnehmer viel Kreativität, Hartnäckigkeit und Leistungsfähigkeit bewiesen. Das hat Ministerialdirigent Peter Fischer vom Niedersächsischen Kultusministerium bei der Preisverleihung am Sonnabend in Oldenburg betont.

Zwei von neun Landessiegern kommen aus dem Oldenburger Land:

Mit einem interdisziplinären Projekt, das die Fachbereiche Chemie, Biologie und Technik umfasst, waren Michael Krah (12) und Thilo Kostian (12) vom Gymnasium Cäcilienschule Oldenburg erfolgreich. Die beiden Jungen ließen verschiedene Apfelsorten vergären und untersuchten, wie viel Ethanol dabei entsteht. Gleichzeitig ermittelten sie wie viele Autos mit dem Ethanol aus der niedersächsischen Apfelernte von 2006 angetrieben werden könnten.

Mit einem Projekt, das die Fachbereiche Technik, Chemie und Physik umfasst, wurden Katharina Stratmann (13) und Lars Härtel (14) vom Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht Landessieger. Sie untersuchten verschiedene Dämmstoffe auf ihre Dämmwirkung, ihre Brennbarkeit und wie gut die Stoffe biologisch abgebaut werden. Sie entwickelten darüber hinaus ein Verfahren, um aus Altpapier einen neuen Dämmstoff herzustellen.

Einen Sonderpreis des Kultusministeriums erhielten Christoph Friedrich (12), Felix Seidl (11) und Judith Berres (11) von der Cäcilienschule Wilhelmshaven. Sie haben ein Lernprogramm für den Erdkunde-Unterricht entwickelt, das buchstäblich spielend Wissen über Deutschland und Europa vermittelt.

„Schüler experimentieren“ ist die Juniorsparte des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“, für den die EWE-Stiftung die Patenschaft übernommen hat. In diesem Jahr hatten sich 42 Projekte für das Niedersachsen-Finale qualifiziert, die von 83 Schülern im Alter zwischen 9 und 15 Jahren präsentiert wurden. Dr. Stephanie Abke, Geschäftsstellenleiterin der Stiftung würdigte die „Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte“.

Eine „bemerkenswert hohe Qualität“ der Beiträge lobte auch der Physiker und Wettbewerbsleiter Dr. Peter Heering von der Uni Oldenburg: „Bei dem Wettbewerb kann durchaus der Grundstein für spätere Forscherkarrieren gelegt werden.“

Interview, S. 24

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