Hannover Die Schulen in Niedersachsen starten nach den Sommerferien wieder in voller Klassenstärke. Am 27. August geht der eingeschränkte Regelbetrieb los. Was bedeutet das für den Alltag der Schüler?

Mund-Nasen-Masken

Eine Maskenpflicht gibt es nur außerhalb der Klassenräume, wenn der Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Das kann etwa in engen Fluren der Fall sein.

Pflichtunterricht

Der Pflichtunterricht hat Vorrang. Auf einen Mindestabstand im Unterricht wird verzichtet, dafür soll es feste Lerngruppen geben – das Kultusministerium bezeichnet das als „Kohortenprinzip“. Maximal ist hier mit „Kohorte“ ein Jahrgang und im Idealfall eine Klasse gemeint. Kohorten sollen möglichst klein gehalten und nicht wild gemischt werden, damit im Falle von Infektionen möglichst wenige von Quarantänemaßnahmen betroffen sind. Jahrgangs- oder schulübergreifende Angebote sind möglich, wenn Abstand zwischen den Gruppen eingehalten wird.

Zusatzangebote

Wenn der Pflichtunterricht abgedeckt ist, können Lehrkräfte und Stunden für Zusatzangebote wie Arbeitsgemeinschaften oder Ganztagsaktivitäten eingeplant werden.

SPORTUNTERRICHT

Der Sportunterricht findet grundsätzlich wieder statt – mit maximal 30 Personen. Im Klassen- oder Kursverband gilt dabei kein Abstandsgebot. Sportarten, die sehr engen Körperkontakt erfordern, bleiben hingegen weiter untersagt. Dazu zählen etwa Ringen, Judo, Rugby, Wasserball, Partner- und Gruppenakrobatik.

SCHULCHor und Co.

In Innenräumen bleiben Gesangs- und Orchesterproben verboten. Proben und Auftritte im Freien sind mit ausreichend Abstand erlaubt. Bei Gesangsaufführungen gilt ein Abstand von 2 Metern, bei Blasinstrumenten 1,50 Meter.

SCHULAUSFLÜGE und co.

Von Klassenfahrten rät das Kultusministerium im Jahr 2020 ab. Hintergrund sei die unvorhersehbare Infektionslage. Eintägige Schulausflüge, etwa Wandertage, sind im aktuell geplanten Szenario A zulässig. Betriebspraktika dürfen Schüler machen. Hier sei eine Absprache mit den Unternehmen nötig.

MITTAGESSEN

Es wird wieder ein Mittagessen in den Schulen geben. Aber auch hier sollen die verschiedenen Gruppen räumlich getrennt werden oder zeitlich versetzt essen. Große Mensen können dazu in verschiedene Bereiche unterteilt werden.

Unterricht Zu hause

Wenn zu wenig Lehrer in die Schulen zurückkehren, dann könnten die höheren Jahrgänge (Klasse 7 bis 13) an maximal einem Tag pro Woche zu Hause unterrichtet werden. Bei den Stufen 1 bis 6 soll das Lernen von zu Hause vermieden werden. Schüler, die zur Risikogruppe gehören und eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, können auch von zu Hause aus lernen.

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