OLDENBURG Die Spitzenforschung im Nordwesten wird erheblich aufgewertet: Die international renommierte Max-Planck-Gesellschaft mit Sitz in München siedelt im nächsten Frühjahr an der Universität Oldenburg zwei Nachwuchs-Forschergruppen an. Es ist das erste Mal, dass sich eine Max-Planck-Einrichtung im Oldenburger Land niederlässt.

Zehn Wissenschaftler werden sich der Meeresforschung widmen. „Es geht um das weite Feld der Geochemie – einen Bereich mit ungeheurem Forschungspotenzial“, sagte Meinhard Simon, Direktor des Universitäts-Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), unter dessen Dach die Max-Planck-Forscher arbeiten werden, am Donnerstag in Oldenburg.

Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) bezeichnete die Ansiedlung als „enorme Aufwertung“ des Wissenschaftsstandortes Oldenburg. „Damit steigt die Universität Oldenburg endgültig in die 1. Bundesliga auf“, sagte er.

Die Kosten betragen 600 000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen sogenannte Erstausstattungs-Mittel sowie Investitionen für Großgeräte in Höhe von rund zwei Millionen Euro.

Kommentar, S.4

Region, S.11

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