SILLENSTEDE SILLENSTEDE/MX - „Unser Dorf hat Zukunft“, meinen die Vertreter des Ortes Sillenstede und versuchten deshalb am Dienstag, auch die regionale Bewertungskommission vom gleichnamigen Landeswettbewerb davon zu überzeugen.

Für die Dorfgemeinschaft empfingen Vorsitzender Frerich Eilts und Vertreter der Vereine sowie für die Stadt Schortens die Vertreterinnen des Bürgermeisters, Heide Bastrop und Anja Müller, die zehnköpfige Kommission unter Leitung von Jochen Gaul und Organisator Andreas Wegmann unterhalb der bekannten St. Florian-Kirche.

Zur Einstimmung gab es eine kurze Kirchenführung mit Pastor Wolfgang Machtemes, der das kirchliche, aber auch das kulturelle Leben in der Kirchengemeinde vorstellte. In die reichhaltige Geschichte und die Arbeit seiner Gruppe führte dann Heino Albers vom Chronikkreis des Ortes bei einem Besuch in der ehemaligen Kirchspielsschule ein, wo zurzeit noch eine Ausstellung zu sehen ist.

Die bauliche Entwicklung des Dorfes Sillenstede erläuterte während einer kurzen Fahrt mit dem Bus dann Bauamtsleiter Bernd Kaminski von der Stadt Schortens. Zahlreiche schmucke Baugebiete und ein angemessenes Gewerbegebiet sind die Grundlage für die Zukunft des Dorfes.

Zum Thema Sport, Jugend und Naherholung gab es einen kurzen Abstecher an die Jeversche Landstraße, wo sich die Freisportanlagen, der Jugendtreffplatz und Grünzonen um weite Wasserflächen befinden.

Vorsitzender Eilts schilderte das rege Vereinsleben in Sillenstede mit mehreren Chören, Musikgruppen, Sport- und Traditionsvereinen und Gruppen mit unterschiedlichsten Interessen. Sie geben den immer noch vier Gaststätten im Ort auch die Existenzgrundlage.

Besucht wurde auf der Rundfahrt auch das Teesiebmuseum. Ein abschließender Rundgang führte am Schul- und Sportzentrum vorbei, wo sich auch der Kindergarten befindet. Hier wurde ein kurzer Besuch abgestattet.

Erste Stadträtin Anja Müller bekräftigte bei dieser Gelegenheit, dass nach der Sommerpause in Sillenstede auch Kinder unter drei Jahren in die Betreuung aufgenommen werden, auch wenn dieses noch nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben sei.

Der musikalische Gruß der „Sillensteder Spatzen“ mit Tanja Stamer als Leiterin der Einrichtung war eine schöne Abwechslung im bunten Programm.

Abschluss war eine rustikale Teerunde in der alten Dorfgaststätte Ohmstede, wo stellvertretende Bürgermeisterin Heide Bastrop Details über das Vereinsleben erzählte und Volkhard Cordsen in einem Vortrag in plattdeutscher Sprache auf die Pflege und Erhaltung der Heimatsprache hinwies.

„Die Kommission sagt zwar wenig, hat aber in Sillenstede viel gesehen und gehört“, bestätigte Leiter Jochen Gaul zum Abschluss der informativen Ortsbesichtigung.

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