Schortens Was sind das eigentlich für große grüne und rote Bälle, die es da auf dem Schortenser Wochenmarkt zu kaufen gibt? Die Schortenser Kindergartenkinder machten große Augen, als Jennifer Oltmanns und Monika Haßbargen ihnen einfach einen „Ball“ zum Halten gab: So schwer!

Schortens’ Landfrauen hatten am Donnerstag wieder mehr als 120 Kinder aus den Kindergärten im „grünen Klassenzimmer“ zu Gast: Bereits zum neunten Mal brachten sie den Kleinsten beim Herbstfest auf dem Wochenmarkt allerhand Wissenswertes üb er heimisches Obst und Gemüse näher.

Die Kinder durften im großen Bundeswehrzelt auf Strohballen Platz nehmen und sich anschauen, was es alles zu kaufen gibt auf dem Markt. Und weil Probieren dazugehört, hatten Ingrid Brendel, Gerda Busker, Annemarie Hasselhorn, Inge Friese, Sabine Ehmann, Jennifer Oltmanns, Monika Haßbargen und Magdalene Theilen bereits am Abend zuvor in ihren Küchen kiloweise Gemüse und Obst in kindermundgerechte Stücke geschnitten.

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Auch der große Trecker direkt am Eingang war etwas besonderes für die Kinder: Sie durften auf dem Fahrersitz Platz nehmen und hatten einen guten Überblick auf das Marktgeschehen.

Zum Herbstfest auf dem Schortenser Wochenmarkt sind die Parkplätze stets knapp. „Inkopen un snacken, dat geiht hier good un ik worr ok noch wat Neeis gewohr“, erzählt eine Wochenmarktbesucherin am Fischstand. Immer donnerstags von 8 bis 12 Uhr gibt’s regionale Erzeugnisse zum Teil vom Erzeuger selbst auf dem Platz vor dem Bürgerhaus.

Die Marktbeschicker hatten neben dem normalen Sortiment wieder Angebote parat: An einem gemeinsamen Stand der Landschlachterei Hamacher aus Neustadtgödens und des Geflügelhofs Onken aus Bockhorn gab es heiße Würstchen und Hühnersuppe. Der Genuss kostete nichts – dafür wurde um eine Spende für das Kinderhospiz Wilhelmshaven gebeten. „Und dafür griffen viele tief in die Geldbörse“, hat Stefan Hamacher beobachtet.

Der Schortenser Imker Harald Wilken hatte neben den Landfrauen einen Bienenschaukasten aufgestellt und erklärte, was das Bienenvolk so treibt. „Bei so viel Arbeit sind 6,50 Euro für dieses gesunde Naturprodukt viel zu wenig“, meinte eine Honigkäuferin.

Bei den schweren roten und grünen Bällen, die die Kinder erstaunten, handelte es sich – natürlich – um Weiß- und Rotkohlköpfe. Viele Kinder kannten das gar nicht. Und auch eine ungeschälte Kartoffel war vielen fremd.

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