SCHORTENS Zurück in die Jugend: Nach dem großen Erfolg im vorigen Jahr haben Jens und Petra Hinrichs von der Disco­thek „Nachtschicht“ noch einmal die Uhren um gut 30 Jahre zurückgedreht und ihre Dis­cothek wieder in die frühere Kultdisco „In’t Dörp“ verwandelt.

Und die „Generation Dörp“ – Schortenser, die heute 40 Jahre oder älter sind – ließ sich nicht lange bitten: So früh so gut besucht war die Schortenser Disco schon lange nicht mehr. Bereits um halb zehn waren das „Nachtschicht-Dörp“ und das auf dem Parkplatz aufgebaute Partyzelt mit einer weiteren Tanzfläche brechend voll und tanzte die Menge zu lang nicht mehr gehörten Hits von Penny MacLean („Lady Bump“), Soft Cell („Tainted Love“) oder The Police („So lonely“).

Alles Hits aus einer Zeit, als es noch keine Klingelton-Hitparaden gab, als man den Begriff „Handy“ eher für einen Schokoriegel gehalten hätte und der ergraute Bankangestellte oder die Supermarkt-Verkäuferin und zweifache Mutter, die nun auf der Tanzfläche unter der Discokugel durch ihre Erinnerungen tanzen, noch ihre Ausweise am Eingang vorzeigen mussten.

Die Dörp-Revival-Party geriet abermals zu einem Riesenerfolg: Bis früh in den Morgen wurde getanzt und gefeiert und legten die reaktivierten DJs Hütte, Jens, Toddy, HaWe, Willy und Frank dazu den Soundtrack aus der Disco-, Glamrock- und New Wave-Ära auf.

Großer Wiedererkennungswert nicht nur bei der Musik, sondern auch im Publikum: Viele, die sich seit Jahren nicht mehr gesehen hatten, fielen sich in Wiedersehensfreude um den Hals. Anderen konnte man am Gesicht ablesen: „Den kenne ich – wenn ich nur wüsste, woher.“

Für viele war es der erste Discobesuch nach langen Jahren – und es soll nicht der letzte gewesen sein: Revival-Partys, bei denen die Jugendzeit wieder auflebt und man alte Bekannte wiedertrifft, sind überall angesagt.

Im „Dörp“ hatten Jens und Petra Hinrichs und ihre Mannschaft für das richtige Zeitreise-Gefühl sogar noch die alte Sektbar und die alte Theke wieder aufgebaut. Und wer hatte, konnte sogar wieder in D-Mark bezahlen. Alte Schwarz-Weiß-Bilder aus Dörp-Zeiten flimmerten in Endlos-Schleife über mehrere Monitore.

Eigens für die Revival-Party wurde sogar die Altersgrenze auf 25 Jahre hoch gesetzt. Wenn Mama und Papa in die Disco gehen, dann hat der Nachwuchs Pause.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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