SCHORTENS Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester sind im Schortenser Bürgerhaus etablierte Kabarett-Termine. Mehrfach gastierte Dr. Stratmann und auch eine 50er-Jahre-Show gab es. In diesem Jahr warten zwei besondere Höhepunkte auf die Besucher: Am 28. Dezember ist ein Gastspiel der Musik- und Tanztheatergruppe „Brasil Tropical“ geplant.

Am 30. Dezember gibt es ein Kabarett-Sondergastspiel mit Ex-Bundesarbeitsminister Norbert Blüm und „Tatort“-Kommissar Peter Sodann. Der Vorverkauf für dieses Gastspiel beginnt bereits am Montag, 24. September.

www.buergerhaus-schortens.de

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Mehrheitsgruppe will Stadtmarketing für Schortens

verwaltung Arbeitsgruppe des Rats prüft Struktur der Verwaltung – „Neue Einblicke gewonnen“

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schortens/us Die Mehrheitsgruppe im Schortenser Rat fordert ein Stadtmarketing, in dem die Vermarktung der städtischen Einrichtungen wie Bürgerhaus, Schwimmbäder und Bibliothek aber auch von Großveranstaltungen, touristischen Angeboten und nicht zuletzt der Gewerbeflächen gebündelt wird. Ein entsprechender Antrag werde jetzt gestellt, sagte Gruppensprecher Ralf Thiesing am Freitag.

Der Antrag ist ein Ergebnis des Arbeitskreises „Aufgabenkritik“, der sich mit der internen Struktur der Schortenser Stadtverwaltung auseinandergesetzt hat. In vier Sitzungen haben Vertreter der Mehrheitsgruppe von CDU, FDP, BfB und UWG gemeinsam mit Bürgermeister Gerhard Böhling sowie dem Personalrat und der Gleichstellungsbeauftragten getagt. Obwohl alle Ratsfraktionen eingeladen worden seien, hätten sich SPD, Grüne und Linke bedauerlicherweise der Zusammenarbeit verweigert, sagte Thiesing.

Neben dem Stadtmarketing sind im Abschlussprotokoll weitere Kritikpunkte und Anregungen aufgeführt, die jetzt in der Verwaltung umgesetzt werden sollen. So sollen das Controlling intensiviert und die Arbeitsplatzbeschreibungen der Mitarbeiter aktualisiert und flexibel den Erfordernissen angepasst werden. „Es gab Fälle, da wurde eine Arbeitsplatzbeschreibung erst nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters geändert, obwohl sie schon lange nicht mehr auf dem neuesten Stand war“, berichtete Janto Just (BfB). Die Politik möchte zudem stärker bei Personalentscheidungen einbezogen werden.

Des weiteren regt die Arbeitsgruppe an, den Ideenwettbewerb innerhalb der Verwaltung zu fördern und so die Mitarbeiter zu ermuntern, Verbesserungsvorschläge einzureichen und umzusetzen. Dieses System soll nach Angaben von Dieter Köhn von der UWG idealerweise aus der Verwaltung heraus am Leben gehalten werden.

Der Arbeitskreis bemängelt zudem, dass die Stadt die Kosten für die Betreuung der Asylbewerber und für die Straßensozialarbeit alleine tragen müsse. Hier sei der Kreis in der Pflicht, betonte Horst-Dieter Freygang von der CDU. Zudem müsse auch die Umweltberatung auf den Prüfstand: Auch die sei Aufgabe des Kreises und nicht der Stadt.

Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung sei „harmonisch“ gewesen, sagte Freygang. Dem wollte Just so nicht zustimmen: Zwar habe der Arbeitskreis interne Einblicke erhalten, diese Einblicke hätten aber auch Grenzen gehabt.

CDU-Fraktionschef Axel Homfeldt bezeichnete das Ergebnis des Arbeitskreises als Erfolg. „Die anfängliche Entrüstung in der Verwaltung hat sich gelegt“, sagte er. Das Rathaus sei gut aufgestellt, sei durch die Arbeit des Gremiums aber noch sensibler für Verbesserungsvorschläge geworden. Die Aufgabenkritik soll jetzt kontinuierlich fortgeschrieben werden, betonten alle Beteiligten. Auch die Opposition sei nach wie vor eingeladen, an dem Projekt mitzuarbeiten.

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