Ramsloh Unter dem Motto „Weihnachten bei uns daheim“ hatte am 8. Dezember Schlagersänger Sanny die Besucher mit seinem Konzert im Strücklinger Hof begeistert. Die Veranstaltung, zu der der Seniorenbeirat Saterland eingeladen hatte, diente einem guten Zweck. „Abzüglich der Kosten haben wir 927 Euro übrig behalten“, freute sich Sprecherin Rosa Strohschnieder. 600 Euro davon wurden nun gespendet.

Zusammen mit Berthold Thiemann, Margret Schweigatz und Wilhelm Deeken vom Seniorenbeirat hat Strohschnieder am Freitagmorgen die Hospizgruppe Barßel/Saterland des ambulanten Hospizdienst der Malteser in Friesoythe sowie die „Familienpartner“ St. Jakobus Saterland mit je 300 Euro bedacht. Bei der Spendenübergabe im Rathaus Ramsloh dabei waren neben Vertretern der Gruppen Bürgermeister Thomas Otto und seine Stellvertreterin Marianne Fugel.

Tanzveranstaltung bleibt erhalten

Aus dem „Tanztee für Senioren“ wird „Neues Tanzvergnügen“. So soll die Tanzveranstaltung für Senioren 2019 mit neuem Namen neu aufgezogen werden. Es soll statt einer Live-Band einen DJ geben, der für die Musik sorgen wird. Zudem bekommt jeder Besucher ein Los und hat die Chance, während der Veranstaltung einen Preis zu gewinnen. Es wird Kaffee und Kuchen geben. Der Eintritt beträgt drei Euro. Erster Termin ist am Samstag, 19. Januar, von 15 bis 17 Uhr im Strücklinger Hof. Als weitere Termine stehen der 23. Februar, 23. März und 13. April bereits fest.

Schlagersänger Sanny wird am 23. Januar zudem mit weiteren Künstlern ab 20 Uhr im Strücklinger Hof auftreten. Der Seniorenbeirat unterstützt die Veranstaltung.

Die Hospizgruppe Barßel/Saterland besteht erst seit einem Jahr. Wie Koordinatorin Martina Kramer sagte, würden dort derzeit zehn Ehrenamtliche aktiv sein. Sie begleiten schwerkranke und sterbende Menschen und sind Ansprechpartner für Angehörige. Derzeit, so Kramer, würde sich eine Kinderhospizgruppe im Aufbau befinden. Eine Familie mit einem schwerkranken Kind wird zurzeit ehrenamtlich begleitet. Jeder Cent sei wichtig. Die Spende könnte zum Beispiel für Schulungen eingesetzt werden oder für Unternehmungen mit den Kindern, sagte Kramer, die das Geld zusammen mit Walter Hußmann entgegennahm.

Von der Gruppe „Familienpartner“ waren Ansprechpartnerin Marina Meyer, Heidi Schröder und Marianne Mödden sowie Regina Bunger vom Vorstand der Gemeindecaritas der Pfarrgemeinde St. Jakobus als Träger anwesend. Auch die „Familienpartner“ sind ehrenamtlich tätig und unterstützen Familien für eine begrenzte Zeit.

„Wir helfen Menschen, die Probleme haben, zum Beispiel Alleinerziehenden, die sich nicht richtig um ihre Kinder kümmern können“, sagte Schröder. Und das so lange, bis sie wieder auf einem guten Weg seien. Allerdings sei es schwer, sich von ihnen zu verabschieden. So seien aus der „begrenzten Zeit“ auch schon ein paar Jahre geworden. Die Ehrenamtlichen finanzieren alles selber. Das Geld könnte dafür eingesetzt werden, dass sie das Benzingeld wiederbekommen, wenn sie etwas mit den Kindern unternehmen.

Von dem restlichen Geld möchte der Seniorenbeirat weitere Notfallmappen erwerben. 265 hat er bereits für jeweils fünf Euro kaufen und für zwei Euro an Saterländer Senioren verkaufen können.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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