SCHARREL Die gesamte Bevölkerung ist eingeladen. Die Feier beginnt am 1. Mai um 10.30 Uhr beim ehemaligen Bahnhof.

Von Wilhelm Hellmann SCHARREL - Ein 25 Meter hoher Maibaum nach bayrischer Machart soll ab dem 1. Mai wieder Scharrel zieren. Die Tradition der bayrischen Maibaumpflege haben die „Beelzebuben“ in der norddeutschen Tiefebene eingebürgert. Mittlerweile besteht die zehnköpfige Gruppe bereits seit 30 Jahren.

Diesen runden Geburtstag nehmen die „Beelzebuben“ zum Anlass, um in diesem Jahr mit der gesamten Bevölkerung am Sonntag, 1. Mai, ab 10.30 Uhr beim Heimathaus (dem ehemaligen Bahnhof) zu feiern.

Das Team hat in diesen Tagen den bayrischen Maibaum von 20 auf 25 Meter verlängert. Alle 20 örtlichen Vereine werden beim Aufstellen ihr Vereinswappen anbringen. Außerdem ist das Prachtstück neu gestrichen worden und erstrahlt nun in neuem Glanz.

Die Geschichte, die zur Gründung der „Beelzebuben“ führte, ist schnell erzählt. Zur Jahreswende 1974/75, als der Bau der Schmutzwasserkanalisation in den Startlöchern stand und die ersten Bauschritte eingeleitet worden waren, hielt man dem damaligen Gemeindedirektor Gerd von Garrel und seinem Bauamtsleiter Franz Dannebaum vor, diese Planungen so durchgedrückt zu haben. Und so fanden sie sich zur Jahreswende auf dem Vordach des Rathauses in Scharrel in Form von Puppen mit frechen Sprüchen wieder. Initiatoren dieses Streiches waren eben die „Beelzebuben“, die sich aufgrund dieses Streiches zusammengefunden hatten.

Noch gehören alle zehn Gründungsmitglieder dazu. Das sind Walter Schulte, Wilfried Kuhl, Wilhelm Thoben, Heiner Schulte, Wilhelm und Johann Hilwers, Heinrich Pörschke, Hermann-Josef Kamöthke, Heinz-Gerd Klären und Karl-Heinz Wolke. Seit 1987 stellen sie alljährlich den bayrischen Maibaum auf.

Vor einigen Jahren dann das Desaster: Der damals gerade einmal 16 Meter lange Mast kippte um und zerbrach. Zum 25-jährigen Bestehen der „Beelzebuben“ investierten die zehn Männer nochmals Geld und Freizeit in das neue Prachtstück. Der Stamm ist jedoch nicht mehr aus Holz, sondern besteht aus Stahlrohren. Den Stamm zieren die Wappen der Nordkreisgemeinden Saterland, Barßel, Friesoythe und Bösel sowie Motive aus dem Saterland. Auch die „Beelzebuben“ fehlen nicht.

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