Sande In einem Monat, am 31. März, muss das Kleiderbad Sande schließen. Die Einrichtung, die im Zuge des Flüchtlingszuzugs 2015 entstand, kann aus baurechtlichen Gründen nicht weiterbetrieben werden. Der in Gründung befindliche Verein der Sander Integrationslotsen hat inzwischen die Fühler nach Alternativen ausgestreckt und plant, die Einrichtung als Sozialkaufhaus an anderer Stelle fortzuführen. Man sei im Gespräch mit zwei Ladenbesitzern in Sande, sagte Edith Wahnbaeck von den Integrationslotsen.

Geplant sei dann eine Öffnung an fünf Tagen in der Woche. Auch solle es kein geführtes Einkaufen mehr geben, so dass der Laden mit weniger Personalaufwand betrieben werden könne. Sieben Unterstützer des bisherigen Kleiderbads wollen sich auch in dem neuen Projekt einbringen, sagte Wahnbaeck. Im Sozialkaufhaus werden überwiegend Kleidung und Haushaltswaren angeboten. Klientel sind nicht nur Flüchtlinge, sondern alle Bürger mit knappem Budget. Im Kleiderbad wurden Wahnbaeck zufolge zuletzt Umsätze von bis zu 150 Euro pro Tag erzielt.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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