Zelten erlaubt
Campen im Schwarzwald mit GPS-Koordinaten

Im Wald wandern, abends am Lagerfeuer Bohnen aus der Dose essen und dann im Zelt schlafen. Das klingt nach Romantik pur und ist mittlerweile im Schwarzwald sogar erlaubt. Doch worauf müssen naturliebende Camper achten?

Bild: dpa-infocom GmbH
Auf ausgewiesenen Mini-Zeltplätzen, die nur zu Fuß zu erreichen sind, dürfen Wanderer mittlerweile im Schwarzwald «wild» campen. Foto: Patrick SeegerBild: dpa-infocom GmbH
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Stuttgart (dpa/tmn) - In freier Natur darf in Deutschland eigentlich nicht gecampt werden. Eine Ausnahme machen seit kurzem sechs Zeltcamps im Schwarzwald zwischen Baden-Baden und Freudenstadt.

Dort können Urlauber und Ausflügler das Wandern ganz legal mit Übernachtungen im Wald kombinieren. Um die Zeltplätze zu finden, braucht man deren GPS-Daten, erklärt die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg. Mit dem Auto seien sie nicht zu erreichen.

Um echtes Wildcampen, wie es beispielsweise in Skandinavien erlaubt ist, handelt es sich jedoch nicht, wie ein Sprecher bestätigt. Die Übernachtung muss gebucht werden und kostet zehn Euro pro Zelt. Dafür bieten die Zeltplätze einfache Infrastruktur: eine kleine Feuerstelle, ein Toilettenhäuschen und Platz für rund drei Zelte. Die Plätze lassen sich zu einer Wanderroute verbinden.

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