New York Mit der Subway in 45 Minuten rund um die Welt: vom Times Square bis nach Little Italy und Chinatown. Jedes Viertel hat seine ganz eigene Atmosphäre. Manhattan, der kleinste der fünf New Yorker Stadtteile, ist unglaublich dicht bebaut. In den Häuserschluchten gibt es wenig Sonne, das Leben findet in den Geschäften, den Jazzclubs und Theatern auf den Straßen statt.

Stahl und Glas

Die Orientierung in der Metropole fällt allerdings nicht schwer, denn die Straßen sind wie ein Schachbrettmuster angelegt. Ein zentraler Punkt ist der Times Square. Das beliebte Touristenziel nördlich der Kreuzung von Broadway, 7th Avenue und 42nd Street ist bekannt für die Leuchtreklamen, die den Platz in allen Farben auch nachts hell leuchten lassen.

Fürs Christmas-Shopping in New York sollte Frau die High Heels zu Hause lassen. In der Stadt, die niemals schläft, sind Turnschuhe die bessere Wahl, um zu Fuß von einem Geschäft zum anderen, von einer Attraktion zur nächsten zu gelangen. Und davon besitzt New York unzählige: Empire State Building, American Museum of Natural History, das Metro­politan Museum of Art, Top of the Rock, Guggenheim Museum, Statue of Liberty & Ellis Island und das 9/11 Memorial & Museum, um nur einige zu nennen.

Unbedingt besuchen sollte man auch Lower Manhattan. Vom neuen One World Trade Center („Freedom Tower“, 541 Meter) mit seiner Aussichtsplattform hat man einen tollen Rundumblick über die Stadt. Ebenfalls einen Besuch wert ist der daneben liegende Jahrhundertbahnhof „The Oculus“. Sein weißes Gerüst aus Stahl und Glas mit den beiden flügelähnlichen Dächern erhebt sich wie ein Phönix aus der Asche. Auf den unteren Ebenen liegen die Bahnsteige der U-Bahn und 35 000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Die Besichtigung kostet ebenso wenig wie die des Grand Central Terminals (von 1871). Dank Jackie Kennedy wurde er vor zwei Jahrzehnten vor dem Abriss bewahrt und renoviert.

Ein vorweihnachtlicher Einkaufsbummel in New York kann extrem teuer sein, muss aber nicht. Outlet-Center wie das 21 Centuries am Ground Zero oder die großen Outlets vor den Toren der Stadt erlauben auch Menschen mit normalem Geldbeutel, Designermode zu erschwinglichen Preisen kaufen. Ein Blick lohnt auch in die Shops vom Guggenheim-Museum oder in der Metropolitan-Opera. Dort findet Frau zu zivilen Preisen attraktive Souvenirs für Zuhause.

Dinner in Keksfabrik

Abends strömen die Besucher in die Musical-Theater in Jeans und Turnschuhen. In den Händen halten sie Einkaufstüten vom Kaufhaus Saks gegenüber dem Rockefeller Center, wo sich die Menschen wegen der Weihnachts-Deko an den Schaufenstern die Nasen platt drücken, oder vom Kaufhaus Macy‘s , 7th Ave. Andere tragen Designertüten von Viktoria Secret, Michael Kors und Co. Die 45 Musiktheater entlang des Broadways sind Abend für Abend gut besucht, einige gar auf Monate ausverkauft, wie das angesagte „Hamilton“ am Times Square.

Zum Dinner zieht es Einheimische und Besucher zuvor in die angesagtesten Gegenden: Im Meatpacking District (frühere Schlachthöfe) oder im Chelsea Market (ehemalige Keksfabrik) nahe Ground Zero gibt es viele gute Restaurants.

Anreise: Direktflüge (rund neun Stunden) gibt es ab Frankfurt/Main bei verschiedenen Fluggesellschaften.

New York CityPass: Damit kann man sechs Top-Sehenswürdigkeiten ansehen, spart bis zu 42 Prozent beim Eintritt, und man muss nicht an den Kassen endlos Schlange stehen. Der Pass kostet 107,78 Dollar für Erwachsene und 86,58 Dollar für Kinder ab sieben Jahren.

Reiseführer: „New York“ von Sebastian Moll, Dumont, 120 S. mit Karte, 11,99 Euro.


     https://de.citypass.com/new-york 
Weitere Infos unter   www.nycgo.com 

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