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Pensacola (dpa) - Üblicherweise besuchen Kunstfreunde Museen und Galerien an Land und im Trockenen - in den USA können sie künftig aber auch eine Taucherausrüstung anlegen und Skulpturen in 18 Metern Tiefe unter Wasser betrachten.

Etwa zwei Kilometer vor der Küste Floridas wurde im Golf von Mexiko nach Angaben der Betreiber jetzt das erste Unterwasser-Museum der Vereinigten Staaten eröffnet. Wer sich mit einem Boot zu den Koordinaten 30.312567, -86.158700 begibt, kann abtauchen und in der Tiefe sieben Skulpturen sehen. Der Eintritt zum Underwater Museum of Art (UMA) ist kostenlos.

Die Arbeiten von amerikanischen Künstlern erinnern teils an die Seefahrt, darunter ein Propeller, ein Oktopus und die Skulptur eines Tauchapparats vom Meeresforscher Jacques Cousteau. Aber auch eine Ananas, ein Reh und ein Totenkopf sind dabei. Die jährlich wechselnden Skulpturen sollen Fischen als Lebensraum dienen oder das Wachstum von Korallen und Austern fördern.

In der Nähe der Florida Keys an der Südspitze des Bundesstaats steht seit 1965 auch die Jesus-Statue "Christ of the Abyss" in knapp acht Metern Tiefe im Meer. Die 1,8 Tonnen schwere Bronzestatue reckt die ausgestreckten Arme zur Wasseroberfläche.

In der Gegend wurden zudem 20 Schiffe versenkt, um künstliche Riffe zu schaffen. Das Wrack der "Hoyt S. Vandenberg" ist dort ein beliebtes Ziel für Taucher und das zweitgrößte künstliche Riff der Welt. Im Golf von Mexiko liegt auch das 2006 versunkene Wrack des 280 Meter langen Flugzeugträgers "USS Oriskany", der unter anderem im Koreakrieg (1950-1953) und im Vietnamkrieg (1965-1975) im Einsatz war.

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