Gent Flandern im Kunstrausch: Die Region würdigt ihre großen Maler des 15. bis 17. Jahrhunderts mit drei großen Themenjahren, in denen die altniederländische Malerei, Renaissance und Barock im Rampenlicht stehen.

Nach Peter Paul Rubens (2018) und Pieter Bruegel dem Älteren (2019) wird die Trilogie „Flämische Meister“ 2020 mit Jan van Eyck (ca. 1390–1441) abgeschlossen, dem Erneuerer des 15. Jahrhunderts. Im Zentrum des Programms: die Stadt Gent und der Genter Altar, das Meisterwerk und Welterbe in der St.-Bavo-Kathedrale. Der Altar ist aufwendig restauriert worden.

Vom 1. Februar bis 30. April wird das Museum für Schöne Künste den in Maaseik geborenen Künstler, dessen Ruhm schon zu Lebzeiten bis nach Italien reichte, mit der Ausstellung „Van Eyck. Eine optische Revolution“ ehren. Dazu kommt ein Rahmenprogramm mit zahlreichen Konzerten, Theateraufführungen und Installationen. Auch Brügge, die Stadt, in der van Eyck von 1432 bis zu seinem Tod lebte, ehrt den Meister.

Nie zuvor waren so viele Meisterwerke van Eycks an einem Platz versammelt. Nur rund 20 Gemälde werden von Experten als eigenhändig anerkannt. Zu bewundern ist auch van Eycks um 1434/36 entstandene „Verkündigung“, die zu den bedeutendsten Schätzen der National Gallery in Washington zählt.

Jan van Eyck (ca. 1390-1441) war Hofmaler Philipps des Guten, des Herzogs von Burgund. Er war einer der ersten Maler, die sich selbst eine künstlerische Identität gaben. Er signierte seine Gemälde und hatte sogar einen eigenen Wahlspruch: „als ich can“, also etwa „so gut ich kann“.

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