Experten raten
Für Auslandsreise den Organspendeausweis übersetzen lassen

Mit einem Organspendeausweis bestimmt der Spender, was mit seinen Organen im Todesfall passiert. Soll die getroffene Entscheidung auch bei einer Auslandsreise gelten, muss das Dokument in die jeweilige Landessprache übersetzt werden.

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Vor einer Auslandsreise sollten Organspender den Organspendeausweis in die Sprache des Ziellandes übersetzen lassen. Foto: Axel HeimkenBild: dpa-infocom GmbH
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Köln (dpa/tmn) - Reisende mit einem Organspendeausweis sollten diesen auf Auslandsreisen in der entsprechenden Landessprache mit sich führen. Dazu rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Urlauber informieren sich am besten über die Bestimmungen im Zielland.

Wann die Organe einer Person entnommen werden dürfen, sei in den Ländern Europas nicht einheitlich geregelt. In Frankreich, Italien, Polen, Spanien, Österreich und der Türkei gilt zum Beispiel die sogenannte Widerspruchslösung.

Das heißt: In diesen Ländern dürfen Organe zur Transplantation entnommen werden, wenn die verstorbene Person zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen hat. In Deutschland ist das anders: Hierzulande müssen Organspender der Entnahme aktiv zugestimmt haben. Wichtig: Bei einem Todesfall gilt Landesrecht, unabhängig von der Nationalität des Toten.

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