Lohne Mit großem Unverständnis hat die Polizei in der Nachbetrachtung des Großbrands in einem Mehrparteienhaus an der Lindenstraße in Lohne auf das Verhalten zahlreicher Schaulustiger reagiert.

So sind laut Polizeiangaben Absperrmaßnahmen zur Gewährleistung der Löscharbeiten und zum Schutz der Schaulustigen bewusst ignoriert worden. Autofahrer umfuhren quergestellte Streifenwagen, Absperrbänder wurden durchtrennt, Feuerwehrschläuche wurden überfahren und Anweisungen bewusst und gewollt missachtet, teilt die Polizei am Mittwoch mit.

Besonders problematisch empfand die Polizei, dass sich immer wieder Schaulustige trotz Zurückweisungen in den Rauch stellten und ihre eigene Gesundheit gefährdeten. Negativer Höhepunkt sei das Verhalten eines 53-jährigen Radfahrers aus Lohne gewesen. Der missachtete jegliche Anweisungen der Einsatzkräfte und fuhr in den abgesperrten Einsatzbereich. Auch verbal brachte er seine Ignoranz gegenüber den polizeilichen Maßnahmen zum Ausdruck. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

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Bei Bränden wie am Montag sei es zwingend erforderlich, dass für die Einsatzkräfte der Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienste Platz für ihre großen Fahrzeuge und Maßnahmen geschaffen wird.

Polizei und Feuerwehr appellieren daher bei derartigen Einsatzlagen an die Vernunft der Unbeteiligten und wünschen sich Verständnis, wenn Verkehrsteilnehmer Umwege in Kauf nehmen müssen.

Wie berichtet, war am Montag, 9. März, ein leerstehendes Mehrparteienhaus im Stadtbereich Lohne in Brand geraten. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiter an, heißt es von Seiten der Polizei. Am Montagabend verursachten Glutnester gegen 22 Uhr erneut ein Feuer, das gelöscht werden konnte.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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